22. Oktober 2008 15:59

Studie 

Schnell-Esser werden eher dick

Wer schnell isst und auch noch bis zum satt sein, hat ein doppelt so hohes Risiko dick zu werden, als ein normaler Esser.

Schnell-Esser werden eher dick

Bis zum Sattsein essen und das auch noch zu schnell ist einer Studie zufolge der beste Weg, um dick zu werden. Wer solange esse, bis er absolut keinen Hunger mehr habe, habe ein doppelt so hohes Risiko zum Dick-werden wie Menschen, die schon vorher mit dem Essen aufhörten, fanden Wissenschaftler von der japanischen Universität Osaka heraus. Wer noch dazu schlinge statt langsam zu essen, entwickele dreimal so wahrscheinlich Übergewicht. "Die Kombination der beiden Essgewohnheit wirkte sich verstärkt auf Übergewicht aus", hieß es in der auf der Internetseite des "British Medical Journal" veröffentlichten Studie.

Demnach nimmt man sogar mehr Kalorien auf, wenn man bis zum Sattsein isst, als wenn man das Essen hinunterschlingt. Die japanischen Forscher untersuchten die Essgewohnheiten und den Body Mass Index (BMI) von gut 3200 Männern und Frauen im Alter zwischen 30 und 69 Jahren. Zwei australische Ernährungsberaterinnen sagten der Fachzeitschrift, das schnelle Essen sei vermutlich als Überlebensmechanismus im Erbgut des Menschen festgelegt. Heutzutage würden immer weniger Familien zusammen essen, und immer mehr Menschen ließen sich beim Essen ablenken, zum Beispiel durch das Fernsehen. Dies trage dazu bei, dass zu schnell und zuviel gegessen werde.




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