06. Jänner 2008 16:49

Automatische Warnung 

Smarte Taschencomputer retten Patientenleben

Nun können Ärzte mit SMART über plötzliche Zustandsverschlechterungen bei Patienten sofort gewarnt werden, um rasch Maßnahmen zu setzen.

Smarte Taschencomputer retten Patientenleben
© REUTERS/Rick Wilking

Eine der größten Probleme, die Spitäler haben, ist, dass sich der Zustand von Patienten über die Nacht unbemerkt verschlechtern kann. Wird das Personal zu spät darauf aufmerksam, dann kann dies wertvolle Augenblicke in der Ersthilfe kosten. Dabei soll nun ein Gerät Abhilfe schaffen, dass die Lebenszeichen des Patienten auf intelligente Weise überwacht.

Sofort-Alarm bei Zustandsverschlechterung
Das sogenannte SMART-System wurde von Dorothy Curtis am MIT entwickelt. Die Abkürzung steht für Scalable Medical Alert Response Technology (SMART). Es besteht aus einem Infrarot-Blut-Sauerstoff-Sensor, der an den Finger des Patienten angeschlossen wird, sowie Brustelektroden, die den Herzschlag beaufsichtigen. Beide Signale werden drahtlos in einen Taschencomputer gespeist, der das Krankenhauspersonal über plötzliche Zustandsverschlechterungen des Patienten per Alarm warnt.

Bereits im Probelauf drei Leben gerettet
Das smarte System wurde an 145 Freiwilligen in zwei Krankenhäuser in Boston getestet. Beim Probelauf schlug SMART sofort Alarm, als es über Nacht bei drei vermeintlich stabilen Patienten zu Herzrhythmus-Störungen gekommen war.




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