19. Februar 2009 08:59

Wolken geimpft 

Tagelang künstlicher Schneefall in Peking

Die Chinesen haben die Wolken über ihrer Hauptstadt mit Silberjod geimpft - Es wird in Wetterraketen hinaufgeschossen.

Tagelang künstlicher Schneefall in Peking
© AP

Die chinesische Hauptstadt Peking versinkt seit drei Tagen im Schnee - erzeugt durch die chemische Manipulation der Wolken. Die Behörden entschlossen sich zu dem ungewöhnlichen Schritt, um die seit drei Monaten andauernde Trockenheit zu beenden, die mindestens zwölf Provinzen erfasst hat.

Wetterraketen mit Silberjod
Dazu wurden in Peking 28 Wetterraketen abgeschossen, die über 500 zigarettengroße Stäbchen mit Silberjod in die Wolkendecke platzierten. Daraufhin begann es in Peking am Dienstag zu schneien. Am Donnerstag schneite es immer noch - zur Verwunderung von Bewohnern und Touristen. Peking kennt zwar kalte Winter, natürlicher Schneefall ist aber sehr selten.

Wetter auf Wunsch
China hat schon früher das Wetter manipuliert. Zuletzt wurden die Wolken im August vergangenen Jahres präpariert, um Regen während der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Peking zu verhindern.




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