11. März 2008 09:12

NASA prüft Shuttle 

Teil vom Treibsofftank bei Endeavour-Start gelöst

Bei dem Start der Endeavour löste sich ein größeres Teil des Treibstofftanks. Die NASA untersucht den Zwischenfall.

Teil vom Treibsofftank bei Endeavour-Start gelöst
© AP

Die Astronauten der US-Raumfähre "Endeavour" haben am Dienstag mit der Untersuchung des Shuttles auf mögliche Schäden begonnen. Die NASA wertete dazu noch die zahlreichen Bilder aus, die beim Start gemacht wurden. Damit soll vor allem überprüft werden, ob nicht abgebrochene Teile der Isolierung des Tanks die Raumfähre beschädigt haben. Ein solcher Vorfall hatte 2003 zum Absturz der Raumfähre "Columbia" geführt. Dabei kamen alle sieben Astronauten ums Leben.

Teil vom Treibstofftank gelöst
Ersten Analysen zufolge löste sich ein größeres Teil vom Treibstofftank, das die Raumfähre aber nicht traf. Zehn Sekunden nach dem Start könnte etwas die NASA der "Endeavour" getroffen haben, was es war, war noch unklar. Weitere Untersuchungen seien notwendig, erklärte die NASA.

Mit an Bord der Raumfähre sind die ersten Bauteile des japanischen Weltraumlabors "Kibo" und der zweiarmige Roboter "Dextre" aus Kanada, der für Wartungsarbeiten an Bord der Raumstation eingesetzt wird. Zur Montage der ersten "Kibo"-Teile sind insgesamt fünf Außenbordeinsätze geplant. Die Astronauten bleiben 16 Tage im All.

Sieben Astronauten der US-Raumfähre "Endeavour" sind am Dienstag zum bisher längsten Space-Shuttle-Einsatz für die Internationale Raumstation (ISS) aufgebrochen. Die Raumfähre startete um 7.28 Uhr MEZ auf dem Raumfahrtzentrum Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida. Nach dem ersten Nachtstart einer Raumfähre seit 2006 erreichte die "Endeavour" ohne Zwischenfälle ihre vorgesehene Erdumlaufbahn.




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