27. November 2007 16:14

Millimetergenau 

US-Forscher fanden Formel für das perfekte Lächeln

Den Wissenschaftlern zufolge sollen die Zähne nicht nur weiß und wohlgeformt sein, das richtige Lächeln ist auch auf den Millimeter genau vermessbar.

US-Forscher fanden Formel für das perfekte Lächeln
© Getty

Viele Menschen streben nach dem perfekten Lächeln und lassen sich deshalb die Zähne bleichen. Klar, wer entblößt schon gerne gelbliche Beißerchen. Hollywood hat es vorgemacht: Julia Roberts lächelt blendend, ebenso Tom Cruise und Whitney Houston. Und alle lächeln mit, in schneeweiß. Bleaching ist heute ungefähr so exotisch wie der Zahnarztbesuch an sich.

Nur weiß ist nicht perfekt
Aber die Formel "Je weißer desto schöner" geht leider nicht auf. Das hat jetzt laut "Daily Mail" zumindest eine Studie amerikanischer Wissenschaftler ergeben. Unter der Federführung von Dr. Nicholas Davis, Loma-Linda-Universität in Kalifornien, haben sie die Formel für das perfekte Lächeln gefunden.

Frage der Physiognomie
Das perfekte Lächeln ist nicht vom Weiß der Zähne abhängig, sondern beruht vielmehr auf mathematischen Verhältnissen. Es geht um Breite, Größe, Form und Farbe jedes einzelnen Zahnes. Dabei gilt: Ein Lächeln, das das Gegenüber vor lauter Strahlen blendet und Zähne, die aussehen, als würden sie im Dunkeln leuchten, das ist "allenfalls Hollywood-tauglich".

Zähne im Wettstreit mit Augen
"Das erste, was Menschen an einem Lächeln wahrnehmen, ist die Farbe", erklärt Davis. "Viele Menschen bleichen ihre Zähne und oft so stark, dass das Ergebnis weit von allem entfernt ist, was natürlich aussieht." Zähne sollten die gleiche Farbe haben wie das Weiß unseres Augapfels, so Davis, "sind die Zähne zu weiß, werden sie dominanter als unsere Augen."

Jessica Simpson lächelt perfekt
Jessica Simpson hat es angeblich: das perfekte Lächeln. Zumindest in den Augen vieler Amerikaner ist ihr breites Grinsen perfekt. Viele Menschen möchten genau ihr Lächeln haben, sagt Dr. Nicholas Davis: "Jessica Simpson hat das Lächeln, das wir am häufigsten nachbilden sollen."

Lächeln nach Zentimetermaß
Die Wissenschaftler haben die Maße des Traumlächelns gefunden. Der ideale Mund ist mindestens halb so breit wie das Gesicht und hat symmetrische Lippen. Die obere Zahnreihe sollte dominant sein, die untere hingegen kaum sichtbar. Ein schönes Lächeln entblößt gerade Zähne ohne Füllungen, Kronen oder Brücken.

Schöne Beißerchen bringen eine besondere Größe mit: Die Breite der Schneidezähne sollte ungefähr 80 Prozent der Länge ausmachen. Die Eckzähne dürfen nicht genauso groß sein, sie dürfen nur 61,8 Prozent der Schneidezahn-Größe haben. 61,8 scheint das 90-60-90 unseres Gebisses zu sein, denn auch die Zähne neben den Eckzähnen sollten dieses Verhältnis zu ihren Nachbarn aufweisen.

Wer nicht lächeln möchte "wie ein Pferd", sollte nur sehr wenig Zahnfleisch entblößen, empfehlen die Zahn-Wissenschaftler.




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