20. September 2007 10:01

Erste Prototypen 

USA testet "Schmerz-Strahlen"-Kanone

Die US-Armee testet eine neue nicht-tödliche Waffe zur Zerschlagung von Menschenansammlungen.

USA testet "Schmerz-Strahlen"-Kanone

Es klingt wie aus einem Science Fiction Film: Die Entwicklungslabors der US-Waffenindustrie haben eine Strahlenkanone entwickelt, die in Menschen unerträgliche Schmerzen verursacht - angeblich ohne dabei bleibende Schäden zu hinterlassen. Der Name der Waffe: Silent Guardian - was auf Deutsch "Stiller Wächter" bedeutet.

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Von still kann allerdings kaum die Rede sein. Michael Hanlon, Journalist der britischen Zeitung Daily Mail, war "mutig" genug, um die brutale Foltermaschine auszuprobieren - an sich selbst, versteht sich. Lediglich ein Finger (!) wurde den schmerzenden Strahlen ausgesetzt - nach Sekundenbruchteilen musste der Reporter laut schreiend und mit schmerz-verzerrtem Gesicht aufgeben. Sein Finger pulsierte wie verrückt - auch noch Stunden danach.

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Der von Hanlon getestete Prototyp (Bild oben) war aber nur ein kleines "Demonstationsmodell" - die eigentlichen Schmerzkanonen sind viel größer (in etwa so groß wie ein Flachbild-Fernseher), viel leistungsfähiger und können gezielt auf Menschenmassen abgeschossen werden. Was Hanlon an einem Finger spührte, erleben getroffene Personen am gesamten Körper!

"ungefährlicher" Schmerz
Trotz der enormen Schmerzen soll die Waffe keinerlei Schäden am Organismus verursachen - der Schmerz nimmt auch sofort ab, wenn die Waffe ausgeschaltet wird, oder die Person den Wirkungskreis verlässt. Genau das soll auch das Haupt-Einsatzgebiet des "Silent Guardian" sein: Die Auflösung von Menschenansammlungen - ein Schuss in die Personengruppe, und jeder läuft in Panik davon. - Und das auf einer riesigen Fläche: Die derzeit getesteten ersten Modelle können in einem Winkel von bis zu 30 Grad feuern und haben eine Reichweite von über einem halben Kilometer.

Die Herstellerfirma beteuert, dass die Waffe ungefährlich sei: Der Emmitter sendet Mikrowellen-Strahlen aus, deren Wellenlänge genau so justiert ist, dass sie das Schmerzempfinden der Nerven direkt stimuliert - selbst die schlimmsten Verletzungen können keinen größeren Schmerz verursachen.

Selbst Elitesoldaten geben auf
Bei Tests mit freiwilligen Elitesoldaten hat sich gezeigt, dass selbst der hartgesottenste Kampfveteran nach wenigen Sekunden aufgeben muss - und wegläuft. "Niemand kann so viel Schmerz aushalten", brüstet sich der Hersteller des Silent Guardian.

Bürgerrechtler und Menschenrechtsorganisationen laufen nun Sturm gegen diese neue Waffentechnologie: Eine Technik die unerträgliche Schmerzen verursacht, ohne Personen körperliche Schäden zuzufügen sei das ideale Folterwerkzeug! Auch sei die Hemmschwelle diese fürchterliche Waffe gegen Menschen zu richten deutlich geringer, wenn der Schütze denkt, dass er niemanden verletzt oder tötet.

US-Bürgerrechter befürchten schon, dass die Schmerzkanone bald konventionelle Methoden bei der Zerschlagung von unerlaubten Demonstrationen ablösen könnte.

Auch wenn die Entwickler des Silent Guardian auf seine "harmlose Wirkung" pochen, ist Vieles noch ungeklärt. Mediziner warnen, dass Personen mit schwachem Herzen oder Metallimplantaten massive gesundheitliche Schäden von den verwendeten Mikrowellenstrahlen davontragen können - auch was passiert, wenn Kinder oder Schwangere getroffen werden, ist völlig unklar.

"Ideales Folterwerkzeug"
Am alarmierendsten, da sind sich Menschenrechtsorganisationen einig, sei aber die offentlichtliche Einsetzbarkeit der Waffe zu systematischen Folter von Gefangenen - eine Thematik mit der die USA in den vergangenen Jahren immer wieder in die Schlagzeilen gerät.




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