05. März 2008 11:14

Studie belegt 

Umstellung auf Sommerzeit kostet uns mehr Energie

Laut einer US-Studie profitieren Privathaushalte nicht von der Umstellung auf die Sommerzeit, sie kostet ihnen sogar mehr.

Umstellung auf Sommerzeit kostet uns mehr Energie
© APA

Die Umstellung auf die Sommerzeit bringt Privathaushalten nicht den erhofften Energiespar-Effekt, sondern erhöht deren Stromverbrauch. Zu diesem Ergebnis kommen zumindest kalifornische Wissenschafter, die im US-Staat Indiana über drei Jahre hinweg die Stromzählerstände von mehr als sieben Millionen Privathaushalten ausgewertet haben. Demnach stieg der Verbrauch der Haushalte in Indiana mit der Zeitumstellung um ein bis vier Prozent an, wie die Wirtschaftswissenschaftler Matthew Kotchen und Laura Grant von der Universität von Kalifornien in Santa Barbara ausgerechnet haben.

Kein Energieersparnis
Die Ergebnisse der Studie sind noch vorläufig. "Wir können durch diese Zahlen ganz klar belegen, dass die Zeitumstellung den Privathaushalten keine Energieersparnis einbrachte", sagte Grant jedoch auf Anfrage. Die Einwohner Indianas zahlten für den zusätzlichen Energieverbrauch rund 8,6 Millionen US-Dollar (5,7 Millionen Euro) pro Jahr. Die Verfasser der Studie kalkulierten zudem die Kosten der stärkeren Umweltverschmutzung für die Gemeinschaft auf jährlich 1,6 bis 5,3 Millionen Dollar.




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