23. November 2007 15:01

Knut-Geschwister 

Warten auf Eisbären-Nachwuchs

Der Schönbrunner und Berliner Zoo warten derzeit beide gespannt darauf, dass sich ihre Eisbärinnen endlich in die Höhle zurückziehen. Dieser Akt wäre ein sicheres Zeichen für die Schwangerschaft.

Warten auf Eisbären-Nachwuchs
© AP

Die Nachwuchshoffnungen der beiden Zoos sind groß. Im Schönbrunner Zoo in Wien könnte die Eisbär-Dame "Olinka" bald ihr viertes Baby bekommen. Auch die Eisbärin "Nancy" im Berliner Zoo könnte schwanger sein. Beide befinden sich derzeit in einer ähnlichen Situation: Es ist Ende November, draußen ist es bereits kalt. Jetzt müssten sie sich beide bald in ihre "Geburtshöhle" zurückziehen.

Acht Monate schwanger
Zwischen dem Zeitpunkt der Befruchtung und der Geburt vergehen normalerweise etwa acht Monate. Die Geburt der jungen Bären erfolgt in der Regel zwischen November und Jänner. Etwa einen Monat vor der Geburt ziehen sie sich dann in eine Höhle zurück. "Ob sie schwanger ist oder nicht, kann man noch nicht sicher sagen. Erst wenn sich die Eisbärdamen auf Dauer in ihre Höhlen zurückziehen würden, könnte dies ein Zeichen für Schwangerschaft sein", sagt etwa der Berliner Zootierarzt André Schüle.

Hoffnung auch in Schönbrunn
oe24.at hat außerdem mit dem Revierleiter im Schönbrunner Zoo, Ludwig Fessel, gesprochen: "Olinka hat sich noch nicht in die Höhle zurückgezogen. Das ist jetzt allerdings weder positiv noch negativ zu werten, denn sie hat noch etwas Zeit. Wir dürfen bis Ende Jänner hoffen."

Erfahrene Eisbär-Damen
Bald also könnten wir einen Wiener "Knut" bekommen - und der tatsächliche, weltbekannte Knut Geschwisterchen. Eine sichere Bestätigung gibt es dafür aber bislang allerdings nicht. Olinka und Nancy sind allerdings bereits jetzt schon gute, erfahrene Mütter - und bringen die besten Voraussetzungen für eine mögliche Geburt mit.




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