11. Februar 2008 12:01

Wurmloch in CERN 

Wissenschaftler entdecken Prinzip der Zeitreise

Auf den Spuren von Marty McFly: Die Menschheit ist nun einen Schritt näher zur praktischen Zeitreise.

Wissenschaftler entdecken Prinzip der Zeitreise
© RTL

Es klingt wie eine Mischung aus "Stargate" und "Zurück in die Zukunft": Zwei russische Wissenschaftler behaupten, dass der Teilchenbeschleuniger LHC (Large Hadron Collider) im Forschungszentrum CERN ein Tor in die Zukunft öffnen könnte.

Teilchenbeschleuniger könnte Realitäts-Riss erzeugen
Der LHC wird heuer in Betrieb genommen. Mit dieser Maschine können Teilchen auf einander geschleudert werden. Die russischen Forscher Irina Arefeva und Igor Volovich haben berechnet, dass unter gewissen Bedingungen der LHC einen Riss im Gewebe der Wirklichkeit erzeugen könnte. Somit wäre auch der Zugang zur Zukunft denkbar. Gerüstet mit der notwendigen Technologie könnten Menschen das Tor betreten und in eine andere Zeit reisen, so Volovich und Arefeva weiter.

Erforschung der Ursprünge des Universums
Zweck des LHC im europäischen Forschungszentrum CERN in der Nähe von Genf sei die Erforschung der Ursprünge unseres Universums. Tatsächlich sind sich die Erbauer gar nicht sicher, was tatsächlich passieren wird, wenn der Teilchenbeschleuniger in Betrieb genommen wird. Ihr Ziel ist es, ein mikroskopisch kleines künstliches Schwarzes Loch zu erschaffen.

Volovich und Arefeva sind der Meinung auch die Entstehung eines sogenannten Wurmlochs sei möglich, das Reisen durch die Zeit möglich macht.




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