21. November 2007 13:32

Verlor Orientierung 

Zwergwal verendete im brasilianischen Regenwald

Ein zwölf Tonnen schwerer Wal strandete 1.600 km entfernt vom Meer am Amazonas. Versuche, das Tier zurück ins Meer zu bringen scheiterten.

Zwergwal verendete im brasilianischen Regenwald
© REUTERS/Fabia Lima
Zwergwal verendete im brasilianischen Regenwald
© REUTERS/Fabia Lima
Zwergwal verendete im brasilianischen Regenwald
© REUTERS/Fabia Lima

Ein zwölf Tonnen schwerer Wal ist tief im brasilianischen Regenwald verendet, nachdem er tagelang durch zahlreiche Nebenflüsse des Amazonas geirrt war. Eine für die brasilianische Regierung arbeitende Biologin sagte der Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag, Bewohner der Region hätten den Kadaver des Zwergwals etwa zwei Stunden Bootsfahrt von der Stadt Santarem entfernt gefunden.
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Die Reste des 12-Tonnen-Säugetiers müssen weggebracht werden
(Foto: REUTERS/Fabia Lima)

Orientierung verloren?
Derzeit werde durch eine Autopsie nach der Todesursache des fünfeinhalb Meter langen Meeressäugers geforscht. Experten nehmen an, dass der Wal die Orientierung verlor.

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Ein Biologe untersucht den toten Wal (Foto: REUTERS/Fabia Lima)

1.600 km geschwommen und mehrfach gestrandet
Das Tier war vergangene Woche erstmals in einem Zufluss des Amazonas gesehen worden. Es schwamm vom Atlantik etwa 1.600 Kilometer ins Landesinnere und strandete mehrfach am Ufer. Einmal wurde das Tier sogar von Biologen und Helfern gerettet. Umweltorganisationen hatten gehofft, den Wal mit einem Schiff zurück zum Meer bringen zu können.




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