So heiß war es am Millstättersee

Bunt und sexy

© bodypainting-festival.com

So heiß war es am Millstättersee

Nackte Körper, viel Farbe, unzählige helfende Hände und die traumhafte Kulisse des Millstättersees - das alles sind nur ein paar Faktoren, die das 13. World Bodypainting Festival im Klauberpark in Seeboden ausmachen. Das riesige Gelände hat noch einiges mehr für Augen, Nase und Ohren zu bieten. Hat man die Ticket-Kontrolle der Security im Eingangsbereich überwunden, steht man in einem Meer von Zelten. Insgesamt rund 50 Aussteller, die Kleidung, Schmuck und Accessoires aus verschiedenen Erdteilen anbieten, mischen sich unter die Künstler-Zelte, wo am frühen Nachmittag schon fleißig gepinselt wird.

Diashow Die schönsten Bilder vom Festival
World Bodypainting Festival

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  Diashow

35 Grad im Schatten
Brütende Hitze dominiert das bunte Treiben am Nachmittag. "Der Hutverkauf geht bei der Hitze heute besonders gut", so Anna Eckert aus Klagenfurt, die auch Taschen und Schmuck verkauft. Nicht nur die Aussteller leiden bei 35 Grad im Schatten, viel schlimmer hat es die Models getroffen. Manche haben zwar einen Ventilator im Zelt, aber durch das stundenlange Stillstehen kollabiert schon einmal das eine oder andere Model. "Man muss halt viel trinken und im Schatten bleiben. Anders geht es nicht", erklärt Melanie, die schon einige Male als lebende Leinwand beim Festival war.

Rot-Kreuz-Einsatzleiter Mario Rieder gibt ähnliche Tipps: "Heuer sind wir zum ersten Mal mit einem Zelt hier vertreten, wo sich die kollabierten Menschen ausruhen können. Meistens sind es ja die Models. Ich kann nur immer wieder sagen, dass man viel trinken und im Schatten bleiben soll."

Kampf um den besten Platz
Im eigens für Fotografen abgesperrten Bereich am Seeufer sitzen die Fotografen und warten darauf, dass die ersten Models aus ihren Zelten kommen und sich vor den verschiedenen Hintergründen präsentieren. "Man braucht hier viel Ellbogen-Einsatz", so Hobbyfotograf Reinhard Bichler aus Salzburg, während sich ein etwas größerer Kollege direkt vor seine Linse stellt, um den besseren Blick zu erhaschen. Er ist schon seit 2004 jedes Jahr hier, um gute Bilder für seine Sammlung zu ergattern. "Man kennt sich hier mit der Zeit einfach. Models, Künstler und Fotografen. Hoffentlich findet das Festival nächstes Jahr noch statt. Ich möchte wieder kommen", sagte Bichler und verweist damit auf die momentane politische Diskussion im Ort. Einige Touristiker wollen die Veranstaltung loswerden, zu teuer, zu wenig Nutzen für den Ort, so ihre Argumente.

Veranstalter Alex Barendregt, stets im Laufschritt mit Headset am Gelände unterwegs, hat alles fest im Griff. Die Zukunft des Bodypainting Festivals? "Das steht noch in den Sternen, aber wir hoffen, eine Location zu finden, um die Veranstaltung in Kärnten zu halten", meint er. Es scheint, als würde alles reibungslos funktionieren. Er erwartet mindestens 25.000 Besucher.

Die Bodypaint City ist wie eine eigene Stadt mit kompletter Infrastruktur. Dazwischen fließt ein Bach bis in den See, an dem Besucher, Künstler und Fotografen Abkühlung suchen. An den rund 25 Gastro-Ständen gibt es alles, was das Herz begehrt. Der absolute Renner sind bei der Hitze Eis und Mineralwasser. Am späten Nachmittag füllt sich das Gelände. Die meisten Besucher wissen, dass es erst gegen Abend, wenn die Models schon beinahe fertig bepinselt sind, richtig was zu sehen gibt. Nicht nur Farben finden auf den Körpern Platz, sondern auch Latex-Formen, aufwendiges fantasievolles Make-Up und kunstvolle Fantasie-Frisuren.

Jessica Miller aus Australien ist heuer zum ersten Mal als Künstlerin mit dabei. "Es macht sehr viel Spaß, ich liebe es. Ich bin vergangenes Jahr durch die Welt gereist und hier auf das Festival gestoßen. Da hab ich mir gedacht, ich mach da auch mal mit", erklärt die Australierin, während sie mit grüner Farbe den Arm ihres Modells bepinselt.

Bürgermeister Wolfgang Klinar (V) tummelt sich im VIP-Zelt ebenfalls unter den Gästen. "Es ist eine tolle Veranstaltung. Ich besuche sie immer wieder gern", betont der Gemeinde-Chef. Er hofft auf eine Fortsetzung und will die Gespräche mit Organisator Barendregt fortsetzen. "Ich bin optimistisch. Mein Wunsch wäre es, dass das Land und die Region erkennen, welchen Wert das Event für Seeboden hat."

Die Sieger
Als die Sonne über dem Gelände schon verschwunden ist und die Temperaturen angenehmer werden, beginnen die Präsentationen der Bodypainting-Kunstwerke auf der Bühne mit effektvoller Licht- und Soundshow. Anschließend werden die diesjährigen Weltmeister in der Kategorie "Special Effect Make-Up" gekürt. Kriterien sind laut Jurysprecher Ernst Wieser unter anderem das Thema, die Farbwahl und die Einbeziehung des Körpers. Ein Künstler aus Deutschland holt sich den Sieg, zweiter Platz für Österreich, der dritte Platz geht an Brasilien.

Um 22.00 Uhr ist es dann soweit. Das Gelände ist mittlerweile brechend voll mit Besuchern. Wer vor der Bühne keinen Platz gefunden hat, stellt sich in den Bereich vor der großen Video-Wall. Hitparadenstürmer Culcha Candela heizen dem Publikum nochmals so richtig ein, verbreiten gute Laune und Urlaubsfeeling während der ganzen 90 Minuten ihres Auftritts. Barendregt ist zufrieden: "Wenn Samstag und Sonntag wieder so viele Leute da sind, wird sich die Meinung der Verantwortlichen hoffentlich ändern und wir können hier auch nächstes Jahr wieder bodypainten."

Mehr Infos: www.bodypainting-festival.com

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