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Island ist jetzt billig wie nie

Sprudelnde Geysire, idyllische Fjorde und eine Wirtschaftskrise bis kurz vorm Staatsbankrott: Die Sehenswürdigkeiten Islands haben 2008 eine traurige Ergänzung erfahren. Vor dem Zustrom der Urlauber kann sich das Land seither kaum retten. Denn die isländische Krone ist in der Krise tief abgestürzt - Urlaub auf der sonst so teuren Insel ist so billig wie nie. "Gefühlte 20 bis 30 Prozent" könnten Urlauber beim Essengehen oder bei Ausflugstouren im Vergleich zu früher sparen, sagte David Johannsson, Direktor des isländischen Fremdenverkehrsamts am Donnerstag auf der Reisemesse ITB in Berlin. Und auch wenn das Wort vom "Krisentourismus" nicht gern gehört wird: Die Begeisterung für Island nimmt trotz der schwierigen Wirtschaftslage in ganz Europa noch zu.

Zustrom
"Wir hatten letztes Jahr mehr Urlauber aus allen Ländern der EU", erläutert Johannsson. Mehr als 50.000 Deutsche reisten auf die Insel, zwölf Prozent mehr als im Vorjahr. Und obwohl sich die isländische Krone nach ihrem Tiefpunkt im Herbst inzwischen wieder halbwegs erholt hat, schwoll der Zustrom aus Deutschland seit Jahresbeginn noch stärker an als zuvor. In den ersten beiden Monaten 2009 lag das Plus bei 20 Prozent. Olafur Davidsson, Islands Botschafter in Deutschland, nimmt es mit Humor: "Die Krise hat uns früher getroffen, daher haben wir einen gewissen Vorsprung, da wieder herauszukommen."

Wechselkurs
Dabei ist Island längst nicht so billig geworden, wie der Wechselkurs vermuten lässt. Eigentlich müsste sich die Kaufkraft des Euro auf der Insel im Herbst vorübergehend fast verdreifacht haben. Doch das täuscht: "Wir müssen einen Großteil der Nahrungsmittel importieren, und das ist jetzt teuer für uns", erläutert Johannsson. Auch Mietwagen müssen für teure Euro eingeführt werden, und die Hotels hatten ihre Zimmerpreise schon vor der Krise auf die europäische Währung umgestellt.

Reisepreise
"Das Bier am Abend wird vielleicht billiger", sagt Dagmar Kimmel vom Island-Spezialisten Wikinger-Reisen. Vieles andere bleibe für Europäer jedoch ähnlich teuer wie bisher - auch die Reisepreise will der Veranstalter nicht senken. Tourismus-Manager Johannson vermutet, dass Urlauber allenfalls 15 Prozent billiger buchen können als vor der Krise.

Billig in die USA
Dabei machen die Währungsturbulenzen der vergangenen Monate auch andere Reiseländer zum Schnäppchen. In den USA bekommen Europäer heute für einen Euro anderthalb mal so viel Dollar wie noch im Jahr 2000. Auch wer nach England oder Schottland möchte, kann inzwischen viel Geld sparen: Für einen Euro gibt es jetzt 92 britische Pence - rund ein Drittel mehr als noch im Sommer 2007. Und in Polen, das mit dem Wirtschaftsaufschwung nach der Wende auch für Urlauber immer teurer geworden war, ist der Zloty auf den Stand von 2004 zurückgefallen.

Einnahmequelle
Dabei können die Länder das Geld der Urlauber in der Krise um so besser gebrauchen. "Die Menschen in Island brauchen den Tourismus als Einnahmequelle", sagt Reiseveranstalterin Kimmel. Der isländische Tourismusverband hofft bescheiden darauf, dass 2009 ähnlich viele Urlauber das Land besuchen wie 2008. "Wir erwarten keinen Riesenboom", sagt Vorstand Saevar Skaptason.

Schönheit des Landes
Unterdessen wollen die Veranstalter nicht mit der Krise werben, sondern lieber "die Schönheit des Landes in den Vordergrund stellen", sagt Kimmel. Doch die wirtschaftlichen Turbulenzen haben nicht nur Ferienziele, sondern auch die Herkunftsländer der Urlauber erfasst. Und wenn die Reisenden deshalb genauer aufs Geld schauen als sonst, könnte 2009 doch die Krise entscheiden, wer wohin in Urlaub fliegt.

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