Österreicher lieben das schöne Italien

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Österreicher lieben das schöne Italien

Bella Italia. Der ÖAMTC hat gemeinsam mit dem Institut für Freizeit- und Tourismusforschung die Österreichische Tourismusanalyse durchgeführt. Das Ergebnis: die österreichischen Urlauber zieht es diesen Sommer hauptsächlich nach Italien, Kroatien, Spanien, die Türkei und Griechenland. Damit Reiselustige bestens informiert in den wohlverdienten Urlaub starten können, liefert der ÖAMTC alles Wissenswerte über diese Länder.

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"Das beliebteste ausländische Reiseziel der Österreicher wird im Jahr 2011 Italien sein. 17 Prozent der österreichischen Urlauber haben vor, ihre Ferien dort zu verbringen", fasst ÖAMTC-Reiseexpertin Cornelia Schwarz die Ergebnisse der Studie zusammen. Damit die schönste Zeit des Jahres möglichst stress- und sorgenfrei abläuft, hat die ÖAMTC-Touristik die wichtigsten Bestimmungen zusammengefasst.

Diashow Zauberhaftes Italien

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Cinque Terre

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Sardinien

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Sardinien

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Portofino

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Einreise

Ein Reisepass oder gültiger Personalausweis ist für die Einreise erforderlich. "Der Pass darf zwar bis zu fünf Jahre abgelaufen sein, das Passfoto muss aber mit dem tatsächlichen Aussehen übereinstimmen", erklärt die ÖAMTC-Expertin. Bei Flugreisen sollte der Reisepass hingegen nicht abgelaufen sein. Einige Airlines verweigern Passagieren ohne gültigen Pass die Beförderung.

Strafen

Italien überrascht Autoreisende mit ausgefallenen Verkehrsstrafen. "Bei Alkoholdelikten mit mehr als 1,5 Promille kann es passieren, dass das Fahrzeug beschlagnahmt, enteignet und zwangsversteigert wird", mahnt Schwarz zur Vorsicht. Seit ein paar Jahren hat Italien außerdem eine neue Strategie, um den hohen Anteil an nächtlichen Verkehrsunfällen zu minimieren. Bei einigen Vergehen, darunter Geschwindigkeitsübertretungen, Alkoholfahrten und Drängeln sind die Strafen zwischen 22 und 7 Uhr um ein Drittel höher als tagsüber.

Fahrverbote
Die 'zona traffico limitato', kurz ZTL, ist eine verkehrsberuhigte Zone, in die das Einfahren nur mit Sondergenehmigung erlaubt ist. Mittlerweile gibt es die Zonen in zahlreichen italienischen Städten, zum Beispiel Bologna, Bozen, Florenz, Genua, Mailand, Pisa, Rom, Triest, Turin und Verona. Der Ärger vieler Urlauber über verhängte Strafen ist meist auf Unkenntnis zurückzuführen. "Viele Reisende wissen gar nicht, dass es die ZTL gibt. Unwissenheit schützt aber nicht vor Strafe - beim unbefugten Einfahren werden mindestens 74 Euro fällig", erklärt die Club-Expertin. Die ÖAMTC-Touristik empfiehlt, in den Außenbereichen der Städte zu parken und mit öffentlichen Verkehrsmitteln ins Zentrum zu fahren.

Abweichende Verkehrsbestimmungen

Neben dem in Österreich verpflichtenden Verbandspaket und Warndreieck benötigt jeder Insasse eine eigene Warnweste. Außerdem gilt in Italien außerhalb der Ortsgebiete Licht am Tag-Pflicht mit Sonderbestimmungen für bestimmte Straßentypen. "Am besten sollte man das Licht bei jeder Fahrt einschalten, dann kann man nichts falsch machen", rät die ÖAMTC-Touristikerin.

Geschwindigkeitskontrollen und -beschränkungen

Auf Teilstrecken der Autobahnen werden - ähnlich der österreichischen Section Control - mittels Überkopf-Messstellen Geschwindigkeitsmessungen vorgenommen. Praktisch im gesamten Autobahnnetz finden regelmäßig Geschwindigkeitsmessungen mit mobilen oder fixen Radargeräten statt. "Führerscheinneulinge dürfen außerdem innerhalb der ersten drei Jahre nach Ausstellung des Scheins auf Autobahnen nur 100 km/h und auf Schnellstraßen nur 90 km/h fahren", betont Schwarz.

Maut
Italienische Autobahnen sind mautpflichtig. Die Maut kann in bar oder mit Kreditkarte bezahlt werden. Zur Bezahlung kann man auch die "Viacard", die beim ÖAMTC erhältlich ist, verwenden. Die anfallenden Mautkosten können im Vorfeld mit dem ÖAMTC-Routenplaner berechnet werden: www.oeamtc.at/routenplaner .

Produktpiraterie
"Wer am Strand eine vermeintlich günstige Designersonnebrille erwirbt, kann schnell um 10.000 Euro ärmer sein. So hoch kann nämlich die Strafe werden, wenn man gefälschte Markenartikel von Straßen- oder Strandverkäufern erwirbt", ruft Schwarz zur Vorsicht auf.

Zusatzkosten in Rom
Seit Jänner gibt es in Rom eine neue Übernachtungsabgabe. Die Einkünfte sollen zur Optimierung der touristischen Dienstleistungen verwendet werden. "Die Abgabe gilt für alle Übernachtungen in römischen Unterkunftsbetrieben mit Ausnahme von Jugendherbergen", erklärt die ÖAMTC-Reiseexpertin. Die Kosten liegen bei durchschnittlich 2 Euro pro Nacht und Person.

Trinkgeld
In Restaurants zahlt man für "coperto" (das Gedeck) und zusätzlich gibt man fünf bis zehn Prozent Trinkgeld.

Reisetipp
"Italien feiert dieses Jahr seinen 150. Geburtstag. Dieses Jubiläum wird gleich mehrere Monate lang zelebriert", weiß die ÖAMTC-Touristikerin. Die Region Piemont und ihre regionale Hauptstadt Turin bilden hierbei den Mittelpunkt der Jubiläumsveranstaltungen. Auf dem Programm stehen Ausstellungen über die italienische Geschichte, den Einigungsprozess und das Entstehen der italienischen Identität, so die Zentrale für Tourismus ENIT. Auch Rom und Florenz feiern mit und verlängern die Öffnungszeiten ihrer Museen und Kunsthäuser. Vielerorts gibt es Feuerwerke und Livemusik.

Ausführliche Informationen zu Italien findet man in der ÖAMTC-Länderdatenbank unter www.oeamtc.at/laenderinfo.

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