Kinderhotel-Gruppe startet große Charity-Aktion

Konkrete Hilfe

© kinderhotels.at

Kinderhotel-Gruppe startet große Charity-Aktion

Eine groß angelegte Hilfsaktion hat die Kooperationsgruppe der Kinderhotels gestartet. Geholfen wird schwer kranken und behinderten Kindern, und zwar nicht nur durch Einladungen zu Urlauben mit ihren Eltern, sondern auch in großzügigem finanziellen Rahmen. Pro Jahr sollen bis zu 80.000 Euro ausgeschüttet werden.

Konkrete Hilfe
"Wir machen mit den Kindern ein gutes Geschäft und wollen einen Teil davon zurückgeben", erläuterte Siggi Neuschitzer, Pressesprecher der Hotelgruppe. Schon bisher hätten die meisten der 46 Mitgliedsbetriebe mehrere Male im Jahr bedürftigen Familien kostenlose Urlaube angeboten, jetzt werde aber ganz konkret geholfen. Ab heuer wird pro Hotelrechnung ein Euro aufgeschlagen, was insgesamt bis zu 80.000 Euro jährlich ausmacht. Dieses Geld wird für unterschiedlichste Projekte, wie den Ankauf von Spezialrollstühlen, teure Operationen oder Unterstützung von Waisenhäusern verwendet.

Ein Euro mehr
Die Idee zu dieser Charity-Aktion hatte der Geschäftsführer der Kinderhotels und Kärntner Hotelier Gerhard Stroitz. "Wir wollen alle unsere Gäste einbeziehen. Ein Euro pro Rechnung tut niemandem weh, aber in der Summe kann vielen wirksam geholfen werden", sagt er. Stroitz ist sich sicher, dass jeder der Urlaubsgäste der Kinderhotels sich gerne an der Aktion beteiligen wird, "weil Eltern naturgemäß ein großes Herz für Kinder haben".

20.000 Euro bereitgestellt
Schon im Jahr 2006 hatten die Kinderhotels in Österreich, Deutschland, der Schweiz und Südtirol ein Budget von insgesamt 20.000 Euro für bedürftige Kinder bereitgestellt. 7.000 Euro davon wurden für den Kauf eines Spezialrollstuhls im Wert von 8.700 Euro für ein Mädchen einer tschechischen Asylantenfamilie in Tirol verwendet, der Rest kam vom Land.

Start im Frühjahr
Start der großen Charity-Aktion soll im Frühjahr sein. Als Schirmherrin fungiert die Chefin des Hotels "Löwe" in Serfaus in Tirol, Sabine Tschiderer. Über die Vergabe der Gelder entscheidet ein Beirat aus Hoteliers. "Es wäre schön, wenn sich die jeweiligen Länder und Gemeinden unserer Aktion anschließen", meinte Stroitz.

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