Schwule fahren öfter in den Urlaub

Als Heteros

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Schwule fahren öfter in den Urlaub

Die schwulen Männer Österreichs trotzen der Wirtschaftskrise und fahren auch weiterhin öfter und teurer in den Urlaub als ihre heterosexuellen Geschlechtsgenossen berichtet Meinungsforschungsinstitut Marketagent.com. Homosexuelle Männer bevorzugen kurze Städtetrips und verreisen häufiger mit ihren Freunden und Bekannten.

Entspannung, Unterhaltung und Kultur
Allen Männern, in der strukturgleichen Umfrage mit 1.155 hetero-und homosexuellen Teilnehmern, ist Entspannung, Unterhaltung und Kultur in den Ferien besonders wichtig. Einige Unterschiede gibt es jedoch bei der Anzahl der Reisen. Während 55 Prozent der Schwulen zweimal pro Jahr oder öfter ins Ausland fahren, verreisen nur rund 30 Prozent der Heterosexuellen sooft außer Landes. Beim Heimaturlaub liegen die Homosexuellen rund sieben Prozent vor ihren Geschlechtsgenossen. "Bei der Buchung sind Homosexuelle etwas fortschrittlicher und nützen zehn Prozent häufiger das Internet dafür", erklärt Thomas Schwabl, Geschäftsführer von Marketagent.com.

Heteros mögen Winterurlaub
Während sich alle Männer gleichermaßen für einen Sommerurlaub am Meer aussprechen, ist ein Winterurlaub mit Schneezauber bei heterosexuellen Männern deutlich populärer. Alle Männer fahren am liebsten mit ihren Partnerinnen bzw. Partnern in die Ferien, während Schwule mit 60,2 Prozent besonders gerne auch mit ihren Freunden und Bekannten verreisen - im Gegensatz dazu kommt das nur für 45,6 Prozent der Heterosexuellen infrage. Keine große Überraschung gibt es laut der Studie beim Verreisen mit den Kindern: heterosexuelle Männer liegen mit 30 Prozent weit vor den Gays mit nur knapp drei Prozent.

Besonders beliebte Gay-Städte sind London, Berlin, Barcelona und Paris. Allgemein bevorzugen Männer eine Unterbringung in Vier-Sterne-Hotels, während Schwule mit über 30 Prozent wesentlich öfter in Fünf-Sterne-Hotels anzutreffen sind. Am Urlaubsort sind Homosexuelle auch spendabler: Knapp 29 Prozent geben am Urlaubsort pro Tag, ohne Hotel und Anreise, mehr als 100 Euro aus, im Gegensatz zu nur 23 Prozent bei Heterosexuellen.

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