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Strand-Massagen illegal: Urlaubern drohen bis zu 7.000 Euro Strafen

Erste Touristen bestraft

Strand-Massagen illegal: Urlaubern drohen bis zu 7.000 Euro Strafen

Aufgepasst. Die italienische Polizei geht nun auch gegen Urlauber vor, die ein Massage-Service von den meist chinesischen Anbietern am Strand in Anspruch nehmen. Neben den Handtuchvekäufern sind vor allem die Massage-Anbieter unterwegs, und die Polizei geht nicht nur gegen die Anbieter vor, sondern auch gegen die Touristen selbst. Den Strand-Urlaubern drohen zwischen 100 und 7.000 Euro, warnt ein italienischer Polizeikommandant in einem Medienbericht. 

Kontrollen. Ab Ende Juni soll es verstärkte Kontrollen an den Stränden geben, hieß es seitens der Verantwortlichen aus Lignano. Die ersten Touristen sollen bereits Strafen von 500 Euro bekommen haben, heißt es in den Medien. 

Italien startet mit Operation "sichere Strände"

Italien will in diesem Sommer für sichere Strände sorgen. Der italienische Innenminister Matteo Salvini sagt Straßenhändlern, die auf den italienischen Stränden meist gefälschte Markenwaren anbieten, den Kampf an. Touristen, die Plagiatprodukte von Straßenhändlern kaufen, drohen saftige Strafen.
 
Speziell im Sommer sind Hunderte Händler unterwegs, die unter sengender Hitze die Städte und Strände auf- und abspazieren, um ihre Waren feilzubieten. Das Innenministerium will den Druck auf die Bürgermeister verschärfen, damit die lokale Polizei Straßenhändler von den Stränden der Badeorte fernhalte, heißt es in einem Dokument, an dem Salvini nach Medienangaben arbeitet.

Plagiatprodukte bringen Umsatz von 22 Milliarden Euro

Der Handel mit Plagiatprodukten in Italien generiert einen Umsatz von 22 Milliarden Euro, klagte der Handelsverband Coldiretti. Er schade nicht nur Unternehmen, die legal produzieren, sondern auch dem Staat, dem, 11,5 Milliarden Euro an Steuergeldern entgehen. Laut dem Plan des Innenministeriums sollen die Kontrollen in Neapel und im toskanischen Prato nahe Florenz verschärft werden, wo sich die Produktion gefälschter Waren konzentriert.
 
Als positives Beispiel orientiert sich Salvini an der Adria-Stadt Rimini, die aktiv das Problem des illegalen Handels mit Plagiatprodukten auf seinen Stränden in Angriff genommen hat. Mit täglichen Polizeikontrollen auf den Stränden sei das Problem ausgemerzt worden, berichtete der Bürgermeister Andrea Gnassi.
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