So machen die Österreicher Urlaub

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So machen die Österreicher Urlaub

Jeder zweite Österreicher plant wenigstens einen Teil seines Sommerurlaubs im Ausland zu verbringen. Am meisten beeinflusst das Haushaltsbudget die Ferienpläne. Das stärkste Motiv für den Sommerurlaub ist, mehr Zeit mit dem Partner zu verbringen - für die Männer ist auch Sex ein wichtiger Faktor. Das ergab eine aktuelle Umfrage des Marktforschungsinstituts market aus Linz, die für das ORF-Magazin Eco erhoben wurde.

Budget ausschlaggebend

Ein Fünftel der Umfrage-Teilnehmer verbringt den Sommerurlaub in Österreich, 13 Prozent gar in den eigenen vier Wänden und 16 Prozent nehmen sich gar nicht frei. Den größten Einfluss auf die Urlaubsplanung hat das Haushaltsbudget (58 Prozent Nennungen). Mehr Geld im Vergleich zum Vorjahr geben fast nur die 16- bis 29-Jährigen, bedingt durch den Berufseinstieg, aus. Bei 43 Prozent der Befragten blieb das Urlaubsgeld im Verhältnis zum Vorjahr gleich, 31 Prozent müssen heuer mit weniger auskommen, gaben die 447 Teilnehmer, die repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 16 Jahren ausgewählt wurden, in online-Interviews an.

Schnäppchenjagd
Die Schnäppchenjagd hat Saison: Jeder Zweite sucht nach günstigen Angeboten in bestimmten Destinationen. Auch die Revolten und Bürgerkriege in den arabischen Staaten und eine gute Umweltqualität haben - mit je 27 Prozent Nennungen - sehr großen Einfluss auf die Reisepläne. Die hohen Spritpreise (24 Prozent) setzen den Österreichern ebenso zu wie die Angst vor Radioaktivität im Meer (21 Prozent) und in der Luft (20 Prozent) sowie vor Terror und instabiler politischer Lage in bestimmten Ländern (je 18 Prozent).

Gemeinsame Zeit

Das stärkste Motiv für den Sommerurlaub ist bei Frauen (55 Prozent) wie Männern (33 Prozent) die gemeinsame Zeit mit dem Partner. Sehr unterschiedlich reihen die Geschlechter das Thema "Sex genießen": Für Männer kommt der Polster-Nahkampf (27 Prozent) gleich hinter Badeurlaub machen (28 Prozent) an dritter Stelle.

Relaxen...
Die Frauen reihen die körperlichen Genüsse mit 22 Prozent erst an zehnter Stelle in ihren Urlaubsmotiven. Sie finden "Relaxen, faulenzen, sich um nichts kümmern zu müssen" (44 Prozent), Baden (42 Prozent), Zeit zum Lesen (41 Prozent), Unternehmungen mit dem Nachwuchs (35 Prozent), bestimmte Gaumenfreuden genießen, Gesundheit pflegen und Burn-out vermeiden (je 31 Prozent), in der Sonne liegen und braun werden (28 Prozent) und das Erleben von Kultur (23 Prozent) wichtiger.

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