12. August 2017 23:35
Die Hotspots 2017
Urlaubsfinale! 4,4 Millionen sind jetzt weg
Welche Urlaubsziele jetzt boomen und wo man überhaupt noch ein Zimmer bekommt.
Urlaubsfinale! 4,4 Millionen sind jetzt weg
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Endspurt zum Sommerurlaub 2017: Die Hälfte aller Österreicher, also rund 4,4 Mio., tauschen auch heuer wieder das Büro gegen Tage am Meer oder Badesee in den Bergen. Wo Kurzentschlossene jetzt noch Urlaub machen können und welche Länder heuer total boomen.

Austro-Touristiker jubeln über Plus von 9,8 %

  • Österreich beliebt wie nie. Eine kurze Anreise, ein Top-
 Preis-Leistungs-Verhältnis, unglaubliche Natur: Seit Jahren schon boomt Sommerurlaub in Österreich wieder massiv. 28 % der Österreicher wollen auch heuer im Sommer im eigenen Land Urlaub machen. Reiseveranstalter Eurotours rechnet nach dem Rekordjahr 2016 heuer noch einmal mit einem Umsatzplus von 9,8 %.

Betten im Salzkammergut oder auf Ibiza: Mangelware

  • Nur Restplätze in Seeregionen. Die Folge der Mega-Nachfrage: Im Salzkammergut oder an den Kärntner Seen gibt es derzeit für Kurzentschlossene nur mehr Restplätze. Sowohl Unterkünfte am Attersee, Mondsee, Wolfgang- oder Wörthersee sind aktuell genauso Mangelware wie an der oberen Adria.

  • Obere Adria boomt. Allein 2016 gab es in Jesolo 1,3 Mio. Übernachtungen von Österreichern. Heuer könnten es noch einmal mehr werden.

  • Sportstars urlauben in den Bergen. Skifahrerin Anna Veith urlaubte ebenso wie Kollege Marcel Hirscher oder Sänger Andreas Gabalier in Österreich.

  • Griechenland mit 35 % Plus. Aus Angst vor Anschlägen und aus Protest gegen das Erdogan-Regime sind Buchungen in die Türkei heuer noch einmal um 40 % zurückgegangen. Der große Gewinner: Griechenland. Hier gibt es ein Buchungsplus von 35 % – wer jetzt noch nach Hellas will, wird sich mit Restplätzen auf den größeren Inseln begnügen müssen.

  • Promi-Hotspot: Ibiza. Bei den heimischen Promis heuer ungeschlagen: Die Balearen-Partyinsel Ibiza. Sowohl Kanzler Christian Kern (SPÖ) als auch FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache urlaubten hier, so wie auch Formel-1-Legende Niki Lauda. Sebastian Kurz (ÖVP) zog es dagegen nach Kroatien, Victoria Swarovski nach Mykonos.