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Beamer-Leinwände Vergleich 2018

Das Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten Beamer-Leinwände.

Der nächste Filmabend zu Hause steht bevor, aber Sie träumen vom ganz großen Kino? Mit einem Beamer und einer dazugehörigen Beamer-Leinwand können Sie beides haben. Mit weit über zwei Meter Bilddiagonale sind Beamer-Leinwände deutlich größer als selbst die größten Fernseher.

Aber Leinwand ist nicht gleich Leinwand: Für Filme benötigen Sie das 16:9 Format und auch der Gain-Faktor ist entscheidend. Moment - der was? Erfahren Sie in unserer Test- bzw. Vergleichstabelle und dem folgenden Ratgeber, welche Leinwand-Größen erhältlich sind, welcher Leinwand-Typ zu Ihnen passt und was es mit dem Gain-Faktor auf sich hat.

Beamer-Leinwände-Kaufberatung: So finden Sie das richtige Produkt in unserem Beamer-Leinwand-Test bzw. -Vergleich

  • Weil Beamer-Leinwände Licht reflektieren, bieten sie eine bessere Bildqualität und höhere Helligkeit als blanke Wände. Besonders Raufaser-Tapeten sind schlecht zur Bildwiedergabe geeignet.
  • Es gibt Rollleinwände, Stativleinwände, Motorleinwände und Rahmenleinwände. Am weitesten verbreitet sind Roll- bzw. Rollo-Leinwände. Sie lassen sich bequem ein- und ausfahren.
  • Der Gain-Faktor bestimmt, wie viel Licht ein Tuch bzw. eine Leinwand reflektiert. Das ist besonders wichtig, wenn Sie Ihren Beamer auch bei hellem Licht einsetzen wollen.

projektor-leinwand

Fernseher sind noch immer das mit am Abstand beliebteste Medium, um Zuhause Filme zu schauen (Quelle: Statista). Doch weil die Preise für hochwertige Beamer bzw. Projektoren seit Jahren sinken, rüsten immer mehr Menschen auf HD-Beamer um. Der Vorteil: Das Bild ist viel größer als das von Fernsehern – und dabei auch noch günstiger!

Oft wird das Beamer-Bild an eine weiße Wand projiziert. Das klingt erstmal sinnvoll, ist für echte Film-Fans aber keine Lösung. Denn: Wände schlucken Licht. Dadurch geht Helligkeit verloren, außerdem verfälschen die meisten Tapeten und Anstriche die Farben des Bildes. Genau deswegen gibt es spezielle Beamer-Leinwände, die das Licht nicht schlucken, sondern reflektieren und so für eine bestmögliche Bildwiedergabe sorgen.

Damit Sie die nächste Weltmeisterschaft, den nächsten Filmeabend oder den nächsten Spiele-Marathon in vollem Glanz genießen können, haben wir in unserem Beamer-Leinwand-Vergleich 2018 die besten Leinwände für Beamer auf den Prüfstand gestellt.

1. Brauche ich überhaupt eine Beamer-Leinwand?

Sie wollen einen Beamer kaufen, haben eine große, freie, weiße Wandfläche und fragen sich: Was brauch ich denn mehr? Schließlich ist die Wand doch eben!

mobile-leinwand

Eine Stativ-Leinwand kann auch im Heimkino eine gute Figur machen.

Ganz so leicht ist es leider nicht. Besonders Besitzer von Raufaser-Tapeten sollten es sich genau überlegen. Durch die unebene Oberfläche würde das Bild in diesem Fall leicht verschwommen und fleckig wirken, denn die Tapeten-Struktur ist viel zu grob. Wenn Sie das nicht stört, ist die Tapeten-Projektion eine günstige Option.

Und was, wenn Sie die Wand einfach glatt verputzen und weiß anmalen? Das wäre eine Möglichkeit – allerdings ist das übliche Wandweiß nicht geeignet. Damit das Licht vom Beamer ohne Einbußen reflektiert wird, benötigen Sie sogenanntes neutrales Reinweiß. Das ist nicht überall erhältlich und etwas teurer.

Reinweiß wäre zwar gut geeignet. Wenn dann aber die Sonne ins Zimmer strahlt, werden Sie große Augen machen. Genauer gesagt, werden Sie die Augen zusammenkeifen, denn das reflektierte Sonnenlicht würde enorm blenden und das Zimmer würde in unnatürlich grellem Licht erscheinen. All das können Sie umgehen, indem Sie eine spezielle Beamer-Leinwand kaufen. Klingt gut? Im nächsten Kapitel erfahren Sie mehr über die verschiedenen Beamer-Leinwand-Typen und ihre Eignung.

led-beamer

2. Beamer-Leinwand-Typen: Stativ, Rollo, Motor und Rahmen

Die beliebteste – weil funktionalste – Kategorie von Beamer-Leinwänden sind Rollo-Leinwände. Die Leinwand befindet sich hierbei in einer gefestigten Metallleiste und wird bei Bedarf aus- und wieder eingerollt. Außerdem gibt es Stativ-Leinwände, Rahmen-Leinwände und Motor- bzw. elektrische Leinwände.

Kategorie Beschreibung
Stativ-Leinwand
  • mobile Leinwand
  • meist bis ca. 1,5 m Breite
  • einfach zu transportieren

in 5 Minuten aufgebaut
keine aufwändige Installation
zu klein für Heimkino
keine optimale Bildqualität

Rollo-Leinwand
  • inkl. Wandhalterung oder Deckenhalterung
  • bis über 2 m Breite
  • ein- und ausrollbar

für Heimkino geeignet
solide Bildreproduktion
manuelles Ausziehen
aufwendige Erstinstallation

Motor-Leinwand
  • inkl. Wandhalterung oder Deckenhalterung
  • motorbetrieben
  • bis über 2 m Breite
  • ein- und ausrollbar

für Heimkino geeignet
Steuerung per Fernbedienung
meist gute Reflektionseigenschaften
teuer
aufwendige Erstinstallation

Rahmen-Leinwand
  • wie ein Bild an die Wand gehängt
  • gleiche Lösung wie im „echten“ Kino
  • bis über 2 m Breite

optimal für Heimkino
sehr gute Lichtreflektion
Boxen können dahinter positioniert werden
nicht ein- oder ausrollbar
nimmt viel Platz weg

3. Kaufberatung Beamer-Leinwand: Darauf sollten Sie achten

Sobald Sie sich für eine Leinwand für Beamer entschieden haben, können Sie einen Blick auf die Kaufkriterien im Detail werfen. Dabei ist es egal, ob Sie einen HD-Beamer, WLAN-Beamer, Mini-Beamer oder Laser-Beamer benutzen – die Kriterien für die Leinwand bleiben die gleichen. Dazu gehören z.B. Größe, Gewicht, Format und Gain.

3.1. Größe: Leinwand fürs Heimkino sollte mindestens 2 Meter sein

Die Maximale Bildgröße wird klassischerweise in Zoll angegeben, genau wie bei Fernsehern. Während ein LED-Fernseher mit 55-Zoll und einer Bildschirmdiagonale von knapp 140 cm ein durchaus respektables Gerät ist, spielen Beamer-Leinwände in einer anderen Liga.

Zoll und Zentimeter – na was denn nun?

Bild- und Bildschirmdiagonalen werden in Zoll angegeben, weil sich der amerikanische Standard durchgesetzt hat. Um die Zoll-Größe ins metrische System (also z.B. in cm) umzurechnen, können Sie den Wert mit 2,5 multiplizieren. Wenn Sie es genau wissen wollen, multiplizieren Sie mit 2,54 oder nutzen einen Online-Umrechner. 

Das liegt daran, dass viele LED-Beamer, DLP-Beamer, Laser-Beamer und andere Projektoren auf maximale Bilddiagonalen von bis zu fünf Metern kommen! Das entspricht ca. 200-Zoll, selbst kleinere Geräte schaffen es oft auf 120-Zoll. Das ist immer noch mehr als doppelt so groß wie ein 55-Zoll-Fernseher.

Entsprechend groß sollte also auch Ihre mobile Leinwand, Motorleinwand, Rahmenleinwand oder Rolloleinwand sein. Schauen Sie im Zweifelsfall in die Bedienungsanleitung oder auf die Herstellerseite Ihres Beamers, welche Bilddiagonale maximal unterstützt wird. Für besonders potente Beamer bietet sich eine XXL-Leinwand an, so können Sie das Maximum aus Ihrem Projektor herausholen.

Falls Sie die Leinwand fürs Heimkino einsetzen wollen, empfehlen wir eine Größe von wenigstens 2 Metern. Damit ist die Projektor-Leinwand deutlich größer als ein Fernseher und Sie legen den Grundstein für echtes Kino-Gefühl.

laser-beamer

3.2. Bildformat: 16:9 eignet sich am besten für Zuhause

Die meisten Beamer unterstützen eine Darstellung in 16:9. Das liegt daran, dass 16:9 der Standard in der Film- und Fernsehwelt ist. Aktuelle Filme und Serien, egal ob 3D oder normal, werden in 16:9 gefilmt. Auch die Leinwand sollte Sie bei diesem Anwendungszweck im 16:9-Format kaufen. Übrigens: fast alle Modelle im Vergleich eignen sich auch als 3D-Leinwände.

beamer-leinwand-vergleich

Mit Deckenhalterung steht Ihr Beamer garantiert nicht im Weg herum.

Viele Leinwände sind so groß, dass sie mehrere Formate unterstützen, also z.B. 1:1, 4:3 und 16:9. Je nach Ausgangsbild können Sie den Beamer so justieren, dass das Bild über die gesamte Fläche der Leinwand angezeigt wird. Gegebenenfalls muss die Leinwand dafür noch nicht einmal ganz ausgefahren werden.

Weil 1:1 Leinwände nichts anderes sind, als ein weißes Stoff-Quadrat, sehen Sie nicht besonders spektakulär aus. Die Optik einer 16:9-Leinwand wirkt sehr viel ansprechender, zumal sie unweigerlich an ein echtes Kinoerlebnis erinnert. Für Präsentationen oder unterwegs spielt das Format keine so große Rolle – das Bild vom Computer wird ohnehin meist im 4:3-Format angezeigt.

3.2. Gain: Bei Tageslicht brauchen Sie ein Tuch mit viel Gain

Gain – was heißt das überhaupt? „To gain“ bedeutet so viel wie „dazugewinnen“. In diesem Fall wäre der Gewinn mehr Licht. Es ist nämlich so: Die beste Beamer-Leinwand wäre ein mattweißes Tuch. Es reflektiert das Licht gleichmäßig in alle Richtungen und gibt das Bild unverfälscht wieder.

beamer-leinwand-kaufen

Wie Sie sehen, sehen Sie nichts. Bei Tageslicht sind mattweiße Tücher ohne Gain-Faktor nutzlos.

Das Problem dabei ist, dass es nicht nur das Licht vom Heimkino-Beamer reflektiert, sondern das Licht aller Lichtquellen im Umkreis. Schon bei ein wenig Sonnen- oder Lampenlicht würde das Schwarz im Bild weniger kräftig erscheinen und so der Kontrast sinken. Deswegen sind mattweiße Tücher nur für stark abgedunkelte Räume oder bei Nacht zu gebrauchen.

Tücher mit Gain bündeln das Licht und reflektieren nicht in alle Richtungen, sondern hauptsächlich nach vorne. Also direkt dahin, wo der Zuschauer sitzt. Damit sind die Gain-Tücher sehr viel unempfindlicher und eignen sich auch für den Einsatz am Tage. Je höher der Gain-Faktor, desto stärker ist dieser Effekt.

Nachteil bei hohen Gain-Werten ist, dass das Bild deutlich dunkler wird, wenn Sie schräg zur Leinwand sitzen. Außerdem erscheint die Bildmitte heller als die Ränder, man spricht von einem Hotspot. Wir empfehlen einen Gain-Faktor zwischen 0,8 und 1,2.

heimkino-beamer

3.3. Elektrische Beamer-Leinwände sind bequemer

Wenn Sie es sich mit Ihrem 3D-Beamer, LED-Beamer oder Pocket-Beamer so richtig bequem machen wollen, führt kein Weg an einer elektrischen Leinwand vorbei. Auf Knopfdruck fahren Sie die Rollleinwand bequem hoch und runter. Bei Rahmenleinwänden entfällt diese Option natürlich.

3.4. Gewicht: Leichtgewichte eignen sich besser für den mobilen Einsatz

Heimkino schön und gut – aber was, wenn Sie die Beamer-Leinwand oft transportieren möchten? In diesem Fall sollten Sie zur mobilen Leinwand greifen, also z.B. einer Stativleinwand. Wenn Sie nicht zu schwer schleppen wollen, achten Sie auf ein Gewicht unter 5 Kilo.

rollleinwand

4. Tipps und Tricks zu Beamer-Leinwänden

Bevor Sie eine Projektor-Leinwand kaufen, möchten wir Ihnen noch ein paar nützliche Tipps und Tricks zur richtigen Nutzung mit auf den Weg geben. Dazu gehören der richtige Abstand, die richtige Spannung und eine sachgemäße Pflege.

4.1. Je größer der Abstand, desto größer das Bild

xxl-leinwand

Das 16:9-Format ist der aktuelle Standard für Filme, Serien und Kinoproduktionen.

Je weiter der Heimkino-Beamer von der Leinwand entfernt ist, desto größer erscheint das Bild. Und desto größer muss auch das Leinwandtuch sein.

Die Schärfe und Größe des Bildes können Sie zusätzlich an der Linse des Beamers justieren, bis das Bild gestochen scharf wirkt. Wird das Bild nicht scharf, ist der Beamer vielleicht zu weit von der Projektionsleinwand entfernt.

4.2. Mehr Spannung im Bild mit Tension-Leinwand

Machen Sie an dieser Stelle große Ohren, damit Ihre Projektionsleinwand keine macht. Unter „Ohren“ versteht man in diesem Zusammenhang nämlich eine Wölbung des Tuches am seitlichen Rand, die durch die Oberflächenspannung entsteht. Das können Sie vermeiden, indem Sie eine Tension-Leinwand kaufen, die das Bild dank Seilspannsystem bis zum Rand glättet.

4.3. Haltbarkeit

„Beamer me up, Scotty!“ Zugegeben, genauso hat Captain Kirk das sicherlich nie gesagt. Damit Sie das aber noch lange sagen können, sollten Sie einige Tipps zur Leinwand-Pflege beachten.

  • Nicht alle Tücher sind UV-resistent. Deswegen sollten Sie die Leinwand am besten nicht an einem sonnigen Ort verstauen.
  • Kaufen Sie eine abwaschbare Leinwand. Nicht jede günstige Beamer-Leinwand lässt sich einfach reinigen. Wählen Sie also lieber ein hochwertiges Produkt, davon haben Sie länger etwas.
  • Keine aggressiven Reinigungsmittel. Nutzen Sie ein feuchtes Tuch mit einem milden Reinigungsmittel, um die Vinyl-Oberfläche der Leinwand nicht zu beschädigen. So können Sie Staub und Schmutz schnell und sicher zu Leibe rücken.

beamer-leinwand-test

5. Fragen und Antworten zur Beamer-Leinwand

6.1. Welche Marken und Hersteller von Beamer-Leinwänden gibt es?

Mit dem wachsenden TV-Beamer-Markt wächst auch der Markt für Beamer-Leinwände. Zu den bekannten Hersteller gehören z.B. Celexon, Creative, deLuXx, DMT, eSmart, ivolum, Optoma, Sopar, Ultralux, Legamaster, HKS und Grobi.

6.2. Wie kann ich eine Beamer-Leinwand selber bauen?

Mit ein wenig Geschick und Zeit können Sie ganz einfach eine Beamer-Leinwand selber bauen. Bauen Sie sich nur eine Minibeamer-Leinwand, eignet sie sich auch für Handy-Beamer bzw. Pocket-Beamer. Wirklich einfach ist der Selbstbau allerdings nur bei einer Rahmenleinwand. Eine Motorleinwand, Rolloleinwand, Stativleinwand oder Celexon-Leinwand selber zu bauen, ist nur etwas für absolute Technik-Fans und Profis. So könnte das Selberbauen aussehen:

 

6.3. Hat die Stiftung Warentest bereits einen Beamer-Leinwand-Test durchgeführt?

Nein, bislang hat die Stiftung Warentest keinen Beamer-Leinwand-Test durchgeführt. Folglich findet sich auch kein Beamer-Leinwand-Testsieger in Ihrem Katalog, den wir Ihnen vorstellen könnten. In einem Beitrag von 2004 gibt die Stiftung allerdings allgemeine Tipps zur Bildwand und erklärt, welche Art Leinwand für welchen Zweck geeignet ist. Hier geht es zum Beitrag.

6.4. Alles zu teuer: Gebrauchte Beamer und Beamer mieten

Wenn Sie den Beamer samt Rückprojektionsleinwand nur kurzzeitig brauchen, z.B. für eine Präsentation oder eine Familienfeier, können Sie Beamer auch online in einem Beamershop mieten. Ein Anbieter für Beamer-Verleih ist z.B. Nuntio. Hier geht es zur Webseite des Unternehmens.

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