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Klapphelm Vergleich 2018

Die Redaktion vom Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten Klapphelme.

Kaufberatung zum Klapphelm -Test bzw. Vergleich: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl Ihres Klapphelm-Testsiegers!

  • In den meistn Fällen besitzen Klapphelme ein Doppelvisier, das aus einer Sonnenblende und einem großen, klaren Visier besteht, welches die Sonnenbrille ersetzt.
  • Im Gegensatz zum Integralhelm und zum Jethelm ist die Kinnpartie des Helms aufklappbar. Vor allem Brillenträger profitieren von der Bewegungsfreiheit – allgemein erspart es das vollständige Abnehmen des Helms, wenn es ohnehin nur kurzzeitig vonnöten ist. Auch Erste Hilfe lässt sich dank der aufklappbaren Kinnpartie deutlich leichter und schneller leisten. Vor allem für Tourenfahrer empfinden dies als sehr angenehme Funktionen bei langen Fahrten.
  • Mit 1,5 – 2 kg ist ein Klapphelm verhältnismäßig schwer. Günstige Klapphelme können Sie bereits ab etwa 70 € erstehen, allerdings sind hier meist weniger hochwertige Materialien verbaut.

klapphelm-test

Wenn im Frühling die Bäume wieder zu blühen beginnen, fällt damit der inoffizielle Startschuss für die Motorradsaison. In Deutschland besitzen über neun Millionen Menschen einen Motorradführerschein. Und obwohl das Unfallrisiko signifikant höher ist als bei den Pkw, treibt es die Zweirad-Fans nach draußen.

Die Wahl des richtigen Helms ist neben der richtigen Motorradbekleidung und dem eigenen Motorradzubehör ein wichtiger Faktor. Schließlich ist er der einzige Schutz für den Kopf, auf den sich der Motorradfahrer im Falle eines Unfalls verlassen können muss.

Neben dem Jethelm und dem Integralhelm gibt es den Klapphelm. Dieser ist nicht nur für Brillenträger eine große Hilfe, sondern auch im Falle eines Unfalls im Gegensatz zu den anderen Helmtypen schnell geöffnet, wenn Erste Hilfe geleistet werden muss.

Welcher der hier vorgestellten Helme der für Sie beste Klapphelm ist, verraten wir Ihnen in unserem Klapphelm-Vergleich 2018. Neben den häufig verwendeten Materialien und den verschiedenen Verschluss-Arten erfahren Sie in unserer Kaufberatung alles Wissenswerte rund um den Klapphelm.

1. Der Klapphelm – das Cabrio unter den Helmen

klapphelm-test-kind

Auch für Kinder besteht die offizielle Helmpflicht – mit einem speziellen Kinderhelm natürlich.

Das Motorrad ist kein bloßes Fortbewegungmittel auf zwei Rädern – es ist Ausdruck eines Lebensgefühls, das mit Freiheit, Fernweh und Abenteuerlust assoziiert wird. Leider ist man aber auch auf keinem motorisierten Fortbewegungsmittel so schlecht geschützt wie auf einem Motorrad, trotz entsprechender Motorradbekleidung. Die Wahrscheinlichkeit, bei einem Motorradunfall ums Leben zu kommen, ist 14 Mal höher als bei einem Autounfall.

Den Motorradhelm gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen: als Jethelm, Rollerhelm, Crosshelm, Mopedhelm oder als Motocrosshelm. Allerdings sollte vor allem auf dem Motorrad für maximale Sicherheit zu einer der sichereren Arten gegriffen werden: dem Integralhelm und dem hier im Fokus stehenden Klapphelm.

Helmpflicht: Seit 1976 gilt in Deutschland laut dem ADAC für Motorradfahrer die Helmpflicht.

2. Das ist beim Kauf eines Klapphelms zu beachten

2.1. Das Material: Polycarbonat und Carbon schützen Kopf und Augen

Material Helm

Moderne Klapphelme bestehen aus einem ausgewogenen Materialmix, der für Sicherheit sorgt.

Das Visier eines Klapphelms besteht in den meisten Fällen aus Polycarbonat – einem Kunststoff, der schlagresistent ist und bei einer Kollision nicht splittert. Dank einer weiteren Klarlackschicht ist das Visier auch bis zu einem gewissen Grad kratzfest.

Der Helm an sich besteht aus Thermoplast und bei manchen Arten auch zum Teil aus Carbon, was den Helm leichter und somit angenehmer zu tragen machen, ohne am Sicherheitsaspekt zu sparen.

Thermoplast steht für verschiedene Kunststoffmaterialien, die sich in einem gewissen Temperaturbereich verformen lassen. Die Außenschalen der Helme bestehen zum Großteil ebenfalls aus Polycarbonat oder Polyamid. Die Vor- und Nachteile von Thermoplast-Materialien haben wir hier zusammengefasst:

  • guter Schutz auch bei höheren Geschwindigkeiten
  • geringere Herstellungskosten
  • Helmschale altert ohne Lackierung schneller und weist schnell deutliche Abnutzungsspuren auf

Alternativ wird bei manchen Helmen auch Carbon zur Herstellung genutzt. Natürlich hat auch dieses Material seine Vor- und Nachteile:

  • zuverlässiger Schutz bei hohen Geschwindigkeiten
  • trotz seines geringen Gewichts sehr stabil und bruchfest
  • hohe Herstellungskosten – teurer in der Anschaffung

2.2. Verschlüsse & Sicherheit: Ratschen sind die modernsten

Was ist die ECE-22-05-Norm?

Die ECE-22-05-Norm garantiert eine Helmherstellung nach aktuellen europäischen Sicherheitsstandards. Das Siegel dazu finden Sie in der Innenseite des Helms. Diese europäische Norm ist zwar keine zwingende Voraussetzung, um überhaupt Helme produzieren zu dürfen, allerdings sind Sie mit einem Helm, der nach der Norm hergestellt wurde, auf der sicheren Seite.

Der Verschluss des Helms ist genauso wichtig wie der Helm selbst, denn er garantiert überhaupt erst, dass der Helm zuverlässig schützt. Die drei häufigsten Verschlusstypen erläutern wir im Folgenden genauer:

  • Ratschenverschluss: Dieser Verschluss wird auch bei Snowboardbindungen und und Inline-Skates verwendet und zeichnet sich durch seine simple Handhabung aus. Hierbei wird eine Lasche in einen Verschluss geschoben und hält sich in diesem durch seine in eine Richtung aufgestellten Lamellen fest.
  • Klickverschluss: Der Klickverschluss ist aus vielen Bereichen des täglichen Lebens bekannt. Hierbei wird das eine Ende in das andere Ende gesteckt und schließt damit direkt. Allerdings besteht hier die Gefahr, dass der Anwender sich die Haut einklemmt. Dafür lässt sich dieser Verschluss auch mit Handschuhen gut öffnen und schließen.
  • Doppel-D-Verschluss: Bei diesem Verschluss wird das eine Ende durch zwei Ösen gefädelt, die wie zwei Ds aussehen. Der Verschluss hält zuverlässig, ist für manche Anwender aber eventuell zu kompliziert in der Handhabung.

Schwergewicht: Klapphelme sind mit 1,5 – 2 kg die Schwergewichte unter den Helmen.

2.3. Das Visier: Wählen Sie ein Modell mit Doppelvisier

klapphelm-test-vespa

Der Vespahelm gehört zu den Jethelmen und ist auch nur für Vespas und Motoroller geeignet – bei höheren Geschwindigkeiten ist ein voller Schutz nicht gewährleistet.

Sonnenblenden sind als Bestandteil von Klapphelmen mittlerweile etabliert und ersparen dem Träger das Mitführen einer Sonnenbrille. Möglich macht das ein sogenanntes Doppelvisier. Es besteht aus dem großen durchsichtigen Hauptvisier und einem kleineren Sonnenvisier, das sich je nach Bedarf hoch- und herunterklappen lässt.

Das Visier muss außerdem dicht schließen, um Zugluft im Helm zu vermeiden. Gleichzeitig muss er aber dafür sorgen, dass der Helm über kleine Schlitze belüftet wird. Bei Integralhelmen sind die Pinlock-Visiere, auch Antibeschlagvisiere genannt, beliebt.

3. Unterschiedliche Helmtypen für unterschiedliche Tour-Anforderungen

Was die einzelnen Helmtypen auszeichnet und worin sie sich unterscheiden, erfahren Sie in unserer folgenden Zusammenfassung:

Typ Eigenschaften
Jethelm

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Der Jethelm besitzt im Gegensatz zum Klapphelm und zum Integralhelm keine Kinnpartie. Er wird vor allem als Retro-Helm getragen und ist der klassische Vespa-Helm.

Allerdings bietet er bei hohen Geschwindigkeiten nur bedingten Schutz und sollte nicht auf Motorrädern, sondern ausschließlich auf Vespas, bzw. Motorollern getragen werden. Zudem sind die minimalistischsten Vertreter mitunter nicht einmal als Schutzhelm anerkannt und können mit einem Bußgeld bestraft werden.

Vorteil: optisch ansprechende Retro-Optik
Nachteil: bietet bei hohen Geschwindigkeiten nur unzureichender Schutz

Klapphelm
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Die Klapphelme vereinen sowohl Jethelm als auch Integralhelm. Die Kinnpartie lässt sich hochklappen und vereinfacht Brillenträgern das Wechseln ihrer Gläser. Zudem lässt sich dank des Klappmechanismus bei einem Unfall schneller Erste Hilfe leisten. Der Helm muss nicht erst abgezogen werden und somit vermeiden Sie, eventuell verletzte Teile der Halswirbelsäule in Mitleidenschaft zu ziehen.

Bei langsamen Geschwindigkeiten kann die Kinnpartie hochgeklappt werden und somit die Vorzüge eines Jethelms genutzt werden.

Vorteil: guter Schutz bei hohen Geschwindigkeiten, praktisch für Brillenträger und Erste Hilfe
Nachteil: relativ schwer und aufgrund der Multifunktion relativ teuer

Integralhelm

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Der Integralhelm bietet bei hohen Geschwindigkeiten guten Schutz und ist im Verhältnis zum Klapphelm verhältnismäßig leicht. Er besitzt zwar keine klappbare Kinnpartie, ist aber trotzdem der gefragteste und meistgenutzte Helm unter Motorradfahrern.

Laut Stiftung Warentest schützen zwei von drei Motorradfahrern ihren Kopf mit einem Integralhelm.

Vorteil: guter Schutz bei hohen Geschwindigkeiten, günstiger und leichter als der Klapphelm
Nachteil: Kinnpartie lässt sich nicht hochklappen

Wer das nötige Kleingeld hat und das Beste aus beiden Welten haben möchte, der sollte zum Klapphelm greifen, denn dieser verbindet den Schutz eines Integralhelms mit der Flexibilität eines Jethelms.

4. Pflege- und Reinigungstipps für Ihren Klapphelm

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Klapphelme besitzen oftmals auch schon eine integrierte Sonnenblende, die die Sonnenbrille überflüssig macht.

Den Motorradhelm im Winter einfach ins Regal zu legen ist nicht empfehlenswert. Egal ob Enduro-Helm, Shark-Helm oder Uvex-Helm: Der Helm sollte vor dem Verstauen gründlich gereinigt werden. Was genau zu beachten ist, haben wir Ihnen einmal aufgelistet:

  • Die Außenschale: Mit einer einfachen Seifenlauge lässt sich der Außenhelm sehr schnell von den gröbsten Verschmutzungen befreien.
  • Das Innenfutter: Den Großteil der Helm-Innenenfutter können Sie ohne Bedenken bei 30°C in die Waschmaschine geben. Sollte das Innenfutter im Helm fixiert sein, tut es auch eine Bürste, mit der sich Haare und Schuppen entfernen lassen.
  • Das Visier: Auch das Visier sollte ausschließlich mit einer Seifenlauge auf der Innen- und Außenseite gereinigt und anschließend mit einem fusselfreien Tuch abgetrocknet werden.

5. Uvex, Scorpion und Co: beliebte Hersteller

Neben AGV-Helmen, Schuberth-Helmen, Arai-Helmen und Shoei-Helmen gesellen sich noch einige andere beliebte Marken dazu, die wertige Helme anbieten und in Klapphelm-Tests oft auf den vorderen Plätzen landen. Welche Hersteller das sind, sehen Sie hier:

  • BWM
  • ATO
  • Shark
  • HJC
  • Rallox
  • Lazer
  • Nolan
  • Neotec
  • Caberg
  • X-lite
  • Origine Riviera
  • Rueger
  • Schuberth
  • Moto Helmets
  • Scorpion
  • AGV
  • Shoei
  • Uvex

6. Was sagt die Stiftung Warentest zu Klapphelmen?

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Der „Scorpion Exo-410 Air Slicer“ Integralhelm könnte direkt aus einem Science-Fiction-Film stammen.

Die Stiftung Warentest hat in der Ausgabe 04/2004 einen allgemein Motorradhelm-Test durchgeführt, in dem auch ein Klapphelm-Test mitinbegriffen war. In diesem Motorradhelm-Test waren alle drei Kategorien von Helmen vertreten. Wenig überraschend kamen sie zu dem Ergebnis, dass der Klapphelm und Integralhelm den besten Schutz bieten. Jethelme hingegen sind eher ein modisches Accessoire und weniger ein verlässlicher Kopfschutz. Der beste Klapphelm war laut Stiftung Warentest der „Schuberth Concept“: Der Klapphelm-Testsieger kommt auf eine Gesamtnote von 2,0.

Möchten Sie einen Klapphelm kaufen, prüfen Sie zuerst, ob er richtig sitzt. Um festzustellen, ob der Helm die richtige Größe hat, empfiehlt die Stiftung Warentest dem sogenannten Schütteltest, bei dem Sie den Helm aufsetzen und den Kopf schütteln. Bewegt sich dabei nur Ihre Kopfhaut und nicht der Helm selbst, hat er die ideale Größe.

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