Wir verlinken hier auf ausgewählte Online-Shops, in denen das jeweilige Produkt erhältlich ist. Dafür erhalten wir ggf. eine Vergütung von den verlinkten Shops, jedoch niemals vom Hersteller selbst. Mehr Infos

ⓘ Hinweise: Cookie-Nutzung | Produktauswahl, Finanzierung und Bewertungsverfahren

Wagenheber Vergleich 2018

Das Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten Wagenheber.

Der Wagenheber ist ein essentielles Zubehörteil, das jeder Fahrzeughalter sein Eigen nennen sollte. Egal ob wieder einmal der järliche Reifenwechsel fällig wird oder ob Sie bei einer Panne auf die Schnelle ein Ersatzrad montieren müssen: Mit dem besten Wagenheber sind Sie auf jede Situation optimal vorbereitet.

Machen Sie noch heute den Test und finden Sie den Wagenheber, der am besten zu Ihrem Fahrzeug und Ihren Bedürfnissen passt.

Wagenheber-Kaufberatung: So finden Sie das richtige Produkt in unserem Wagenheber-Test bzw. -Vergleich

  • Ein Wagenheber ermöglicht es Ihnen, Ihr Fahrzeug aufzubocken und Reparaturen oder Reifenwechsel selbst durchzuführen, die Sie sonst für viel Geld in einer Autowerkstatt erledigen lassen müssten.
  • Achten Sie beim Kauf des Wagenhebers vor allem auf die maximale Tragkraft und die maximale Hubhöhe. Diese zwei Werte entscheiden darüber, ob ein Wagenheber für Ihre Zwecke und Ihr Fahrzeug geeignet ist oder nicht.
  • Wagenheber-Tests stellten fest, dass hydraulische Wagenheber leichter zu bedienen sind, während mechanische Wagenheber kompakter und besser für einen mobilen Einsatz unterwegs geeignet sind.

Ein mechanischer Wagenheber, auf dem ein Auto aufgebockt ist.

Ein geplatzter Reifen kann jeden Fahrzeughalter treffen. Doch anstatt einen teuren Abschleppdienst wie den ADAC zu bezahlen, gehen viele Menschen dazu über, die Sache selbst in die Hand zu nehmen und das defekte Rad kurzerhand selbst gegen ein Ersatzrad auszutauschen.

Doch dazu wird immer ein Wagenheber benötigt. Dieser ermöglicht es Ihnen, Ihr Fahrzeug ohne Probleme soweit anzuheben, dass das betroffene Rad einfach und schnell gewechselt werden kann.

Doch ein Wagenheber ist auch in anderen Situationen von großem Vorteil. Wenn Sie als Autobesitzer keine teuren Allwetterreifen besitzen, müssen Sie normalerweise zweimal im Jahr die Reifen an Ihrem Auto austauschen. Auch hier greifen immer mehr Menschen auf den Wagenheber zurück, um den teuren Radwechsel nicht in einer Werkstatt durchführen zu lassen.

Doch was ist ein Wagenheber eigentlich? Welche Modelle eignen sich für Ihr Fahrzeug und was macht einen guten Wagenheber überhaupt aus? Diese Fragen beantworten wir Ihnen in unserem großen Wagenheber-Vergleich. Danach finden Sie leicht Ihren persönlichen Wagenheber-Testsieger.

1. Was ist ein Wagenheber und wie funktioniert er?

Ein Wagenheber ist ein nützliches Werkzeug für Fahrzeughalter, mit dem sich das Auto aufbocken lässt. Das bedeutet, dass das Fahrzeug mithilfe des Wagenhebers soweit angehoben wird, dass einfache Reparaturen wie ein Reifenwechsel ohne Probleme durchgeführt werden können.

Laut zahlreichen Wagenheber-Tests sind Wagenheber besonders im privaten Bereich unter PKW-Besitzern verbreitet, die Mithilfe des Gerätes den Wechsel zwischen Sommer- und Winterreifen durchführen.

Auch für unterwegs eignen sich die Wagenheber gut, um beispielsweise bei einer Reifenpanne einen schnellen Wechsel eines defekten Rads gewährleisten zu können.

Wagenheber können auf zwei verschiedene Arten funktionieren:

  • mechanisch
  • hydraulisch

Im Folgenden wollen wir Ihnen die zwei verschiedenen Arten kurz vorstellen und Ihnen einen Überblick vermitteln, sodass Sie eine geeignete Kaufentscheidung treffen können.

2. Die zwei Arten von Wagenhebern

2.1. Der hydraulische Wagenheber

wagenheber rot hydraulisch

Mit einem hydraulischen Wagenheber ist das Aufbocken eines Wagens sehr leicht.

Ein hydraulischer Wagenheber (auch Rangierwagenheber genannt) basiert, wie der Name bereits vermuten lässt, auf dem Prinzip der Hydraulik. Sie bestehen zumeist aus einem manövrierfähigen Untersatz, einem Hebearm und einem Hebel.

Der Untersatz verfügt meistens über Rollen, sodass er leicht unter dem Fahrzeug platziert werden kann. Durch das Bedienen des Hebels wird Hydraulikflüssigkeit in den Kolben des Wagenhebers gepumpt, was dazu führt, dass der Hebearm sich nach oben bewegt und das gesamte Fahrzeug angehoben wird.

Die Bedienung eines hydraulischen Wagenhebers ist nicht mit großem Aufwand verbunden, da der Hebel sehr leicht zu bedienen ist. Das Absenken erfolgt über eine Druckentlastung durch ein kleines Ventil.

Achten Sie darauf, den Druck nicht zu schnell abzulassen, weil das Fahrzeug sonst zu hart auf dem Boden aufschlagen und beschädigt werden könnte.

Durch die Vielzahl an Bauteilen ist ein hydraulischer Wagenheber allerdings meistens auch sehr schwer und klobig, was ganz besonders zu einem Problem werden kann, wenn Sie sowieso schon wenig Platz im Auto haben.

  • sehr leicht in der Handhabung
  • sicherer Stand aufgrund des großen Fahrgestells
  • Druckentlastung erfordert Übung
  • verhältnismäßig schwer

2.2. Der mechanische Wagenheber

Wagenheber mechanisch klein

Ein mechanischer Wagenheber eignet sich perfekt für einen Einsatz unterwegs.

Ein mechanischer Wagenheber (auch Scherenwagenheber genannt) ist deutlich leichter und einfacher gebaut als ein hydraulischer Wagenheber. Er besitzt die charakteristische Rautenform, die viele Menschen sofort mit Wagenhebern in Verbindung bringen.

Neben den beiden Hebearmen der Raute verfügt ein mechanischer Wagenheber über eine Spindelwinde mit Kurbel, die gedreht werden muss, um mithilfe einer Spannfeder den Wagen anzuheben.

Während der Standfuß sicher auf dem Boden platziert wird, liegt die andere Auflage an der Unterseite des Fahrzeugs an. Wenn an der Kurbel gedreht wird, streckt sich die Rautenform des Wagenhebers in die Breite und hebt auf diese Weise den Wagen vom Boden.

Dabei muss sowohl das Anheben als auch das Absenken von Hand durchgeführt werden, weil keine automatischen Vorrichtungen vorhanden sind.

Aufgrund ihrer kompakten Größe und dem leichten Gewicht sind mechanische Wagenheber ganz besonders gut für einen mobilen Einsatz geeignet. Leider sind sie im Gegenzug nicht so leicht zu handhaben wie ein hydraulischer Wagenheber. Auch die Standfestigkeit ist nicht ganz so hoch wie beim Hydraulik-Pendant.

  • leicht und kompakt
  • eignet sich besonders gut für den mobilen Einsatz
  • mechanische Anhebung des Fahrzeugs erfordert den Einsatz von viel Kraft
  • nicht so standfest

Wissenswert: Es gibt noch eine dritte Art von Wagenhebern: Den Luftkissenwagenheber. Das ist ein Ballon aus widerstandsfähigem Kunststoff, der nach und nach über einen Schlauch mit den Abgasen des Wagens aufgefüllt wird. In unserem Wagenheber Vergleich wurde diese Kategorie allerdings nicht berücksichtigt, weil sie verhältnismäßig teuer sind und sich eher für einen Einsatz im Gelände eignen.

Diese Wagenheber-Art wird vor allem beim Rallysport häufig verwendet. Auch kann der Kunststoff von spitzen Gegenständen wie Steinen oder Ästen beschädigt werden. Nützlich ist diese Art insofern, dass absolut kein Kraftaufwand betrieben werden muss, um das Auto vom Boden anzuheben.

3. Kaufberatung: Worauf Sie beim Kauf eines Wagenhebers besonderen Wert legen sollten

Hydraulische Wagenheber sind sehr leicht zu bedienen.

Was macht einen guten Wagenheber aus? Welcher Wagenheber ist für mein Fahrzeug geeignet? Die Antwort auf all Ihre Fragen geben wir Ihnen im folgenden Teil. Nach der Lektüre sollten Sie in der Lage sein, die für Sie optimale Kaufentscheidung zu treffen.

Neben Onlineversandshops wie Amazon können Sie auch in zahlreichen Autowerkstätten wie bei ATU einen Wagenheber günstig erwerben.

3.1. Die maximale Tragkraft ist das entscheidende KO-Kriterium

Wagenheber Tests bestätigen, dass die maximale Tragkraft der entscheidende Faktor ist, wenn es um den Typ und Kauf eines Wagenhebers geht. Jeder Wagenheber hat eine vorgegebene maximale Tragkraft.

Wenn Ihr Fahrzeug schwerer als diese vorgegebene Tragkraft ist, sollte ein Kauf für Sie nicht infrage kommen. Eine ungefähre Auflistung von verschiedenen Fahrzeugtypen und ihren durchschnittlichen Gewichten haben wir Ihnen übersichtlich in dieser Tabelle dargestellt.

Fahrzeugtyp durchschnittliches Gewicht (in Tonnen)
Kleinwagen 1 – 1,2 t
SUV 3 t
Wohnmobil 3,5 t

Beachten Sie aber, dass auf einem Rad nur ein Viertel des Gesamtgewichts des Wagens liegt. Für einen SUV sollte also ein Wagenheber mit einer maximalen Tragkraft von 2 Tonnen ausreichend sein.

3.2. Auch die maximale Hubhöhe ist sehr wichtig für Ihre Kaufentscheidung

Eine weitere, sehr wichtige Rolle bei der Kaufentscheidung sollte die maximale Hubhöhe spielen. Dieser Wert beschreibt, wie hoch sie den Wagenheber ausfahren können. Die Hubhöhe sollten Sie von der Kategorie Ihres Fahrzeuges abhängig machen.

Wagenheber-Tests der Vergangenheit haben gezeigt, dass für die meisten normalen PKWs eine Hubhöhe von 30 cm ausreichend ist. Für SUVs oder Wohnmobile und Wohnwagen sollten Sie schon einen Wagenheber mit einer größeren Hubhöhe wählen.

3.3. Unterfahrhöhe

Die Unterfahrhöhe ist besonders für tiefergelegte Fahrzeuge von großem Interesse. Die Unterfahrhöhe beschreibt, wie hoch der Wagenheber im komplett eingefahrenen Zustand ist. So können Sie selbst mit einem sehr tiefer gelegten Fahrzeug auf den ersten Blick erkennen, ob ein Kauf des Wagenhebers für Sie infrage kommt.

Tipp: Bevor Sie einen Wagenheber kaufen, messen Sie an Ihrem Fahrzeug den Abstand zwischen dem Asphalt und dem Fahrzeugboden aus. Auf diese Weise wissen Sie dann bei der Kaufentscheidung gleich, wie groß die maximale Unterfahrhöhe sein darf.

3.4. Eine handliche Bedienung ist positiv, aber kein Muss

Tipp zum Vollkaskoschutz Ihrer Autoversicherung

Wenn Sie über eine Vollkaskoversicherung verfügen, haben wir einen interessanten Tipp für Sie. Wie die Stiftung Warentest in ihrer Ausgabe 03/2015 berichtete, entschied das Oberlandesgericht München, dass die Gesellschaften verpflichtet sind, Schadensersatz selbst dann zu bezahlen, wenn das Auto bei einem Radwechsel vom Wagenheber rutscht.

Grundsätzlich gilt: Je handlicher und kompakter Ihr Wagenheber ist, umso besser. Das spart vor allem Platz bei der Aufbewahrung im Fahrzeug.

Natürlich müssen hier je nach Fahrzeugkategorie eventuell Kompromisse eingegangen werden. Ein passender Wagenheber für ein schweres Fahrzeug wie ein Wohnmobil kann natürlich nicht so handlich und kompakt sein, wie ein Wagenheber für einen durchschnittlichen PKW wie einen Skoda oder einen VW.

Der beste Wagenheber sollte leicht zu bedienen und zuverlässig sein. Deshalb ist eine leichte Bedienung und eine kompakte Größe positiv, sollte aber kein KO-Kriterium für Ihre Kaufentscheidung sein.

4. Wie bediene ich meinen Wagenheber richtig?

Der Reifenwechsel kann ohne einen Wagenheber sehr teuer werden.

Wir haben die wichtigsten Tipps und Tricks aus zahlreichen Wagenheber-Tests 2018 gesammelt und verraten Ihnen, wie Sie das Gerät risikofrei und richtig einsetzen.

  • Der Boden, auf dem Ihr Fahrzeug steht, sollte möglichst hart sein. Asphalt und Beton sind für den Einsatz eines Wagenhebers ideal geeignet. So verhindern Sie, dass der Wagenheber auf lockerem Grund von dem Gewicht des Fahrzeugs in den Boden gedrückt wird.
  • Denken Sie auf jeden Fall daran, die Handbremse anzuziehen. Wenn Sie dies nicht tun vergrößern Sie die Unfallgefahr massiv.
  • Falls Sie über Radkappen am Auto verfügen, nehmen Sie diese am besten ab, bevor Sie das Fahrzeug mit dem Wagenheber aufbocken.
  • Viele Wagenheber-Tests empfehlen die Radmuttern zu lösen, bevor Sie das Fahrzeug anheben. Das bewerkstelligen Sie ganz einfach, indem Sie den Radmutterschlüssel ansetzen und im Uhrzeigersinn drehen. Falls die Schrauben sich sehr schwer lösen lassen, kann es helfen, sich auf den Radmutterschlüssel zu stellen, um mit dem eigenen Körpergewicht den Druck zu erhöhen.
  • Jetzt können Sie den Wagen anheben. Positionieren Sie den Wagenheber am besten direkt hinter der Achse, an der Sie arbeiten möchten. Werfen Sie am besten einen Blick in das Handbuch Ihres Autos. Viele Hersteller haben für Ihre Marken genaue Anweisungen hinterlassen.
  • Bevor Sie den Wagen aufbocken, vergewissern Sie sich, dass der Wagenheber wirklich über einen festen Stand verfügt
  • Heben Sie den Wagen so weit an, dass der betroffene Reifen in der Luft schwebt.
  • Jetzt können Sie die Schrauben endgültig lösen und das Rad abnehmen.
  • Nachdem Sie das neue Rad anmontiert haben können Sie den Wagen wieder ablassen. Ziehen Sie die Schrauben erst dann wieder richtig fest, wenn der Wagen sicher auf dem Boden steht.

Wenn Ihnen unser Wagenheber-Test bzw. -Vergleich gefallen hat, freuen wir uns über eine Bewertung.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (27 Bewertungen, Durchschnitt: 4,00 von 5)
Loading...

Ähnliche Tests & Vergleiche auf OE24.at/vergleich/

Reboarder Test

Reboarder
Vergleich

Abschleppseil Test

Abschleppseil
Vergleich

Scheibenwischer Test

Scheibenwischer
Vergleich

Winterreifen Test

Winterreifen
Vergleich