14.000 Menschen auf Ägäis-Inseln gestrandet

Flüchtlinge

14.000 Menschen auf Ägäis-Inseln gestrandet

Die Anzahl der auf den griechischen Ägäis-Inseln gestrandeten Flüchtlinge ist auf mehr als 14.000 gestiegen. Wie der griechische Flüchtlingskrisenstab mitteilte, kamen zwischen Mittwoch und Donnerstag insgesamt 151 Schutzsuchende an, damit steigt die Zahl der Migranten auf den Inseln Lesbos, Samos, Chios, Leros und Kos auf 14.003 Menschen.

7.450 Plätze

Für sie stehen allerdings nur 7.450 Unterkunfts-Plätze zur Verfügung. Die Auffanglager sind überfüllt, immer wieder kommt es zwischen den Flüchtlingen zu Auseinandersetzungen, auch die Inselbewohner demonstrieren teils gewaltsam gegen die Situation.

Seit Inkrafttreten des EU-Türkei-Deals Mitte März dürfen Schutzsuchende, die auf den Ägäis-Inseln ankommen, nicht länger aufs griechische Festland weiterreisen. Sie müssen den Ausgang ihres Asylverfahrens auf den Inseln abwarten, der Prozess gestaltet sich vor allem aufgrund fehlender Asylrichter aber sehr langsam.

 

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