14 Kinder bei Luftangriffen in Raqqa getötet

Von Anti-IS-Koalition

14 Kinder bei Luftangriffen in Raqqa getötet

Bei Luftangriffen der US-geführten Koalition auf die syrische Stadt Raqqa sind laut Aktivisten 14 Kinder getötet worden. Insgesamt seien bei den Bombardements in den vergangenen 24 Stunden 29 Zivilisten ums Leben gekommen, teilte die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Dienstag mit. Die Opferzahl könne sich noch weiter erhöhen, da es auch viele Schwerverletzte gebe.

Die Beobachtungsstelle, die ihren Sitz in London hat, stützt sich auf ein Netz von Informanten vor Ort. Ihre Angaben können von unabhängiger Seite kaum überprüft werden. Raqqa ist eine Hochburg der Jihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS). Die USA beteiligen sich seit dem Spätsommer 2014 am Kampf gegen den IS, indem sie örtliche Kämpfer mit Waffen, Beratern und durch Luftangriffe unterstützen. Der IS hatte 2014 weite Teile Syriens und des Irak besetzt.

IS-Hochburg

Raqqa diente seit 2014 als informelle Hauptstadt des von den Jihadisten ausgerufenen "Kalifats". Die von den USA unterstützten kurdisch-arabischen Einheiten hatten im November eine Großoffensive gestartet und eroberten nach Angaben Washingtons inzwischen fast die Hälfte des Stadtgebiets.
 

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