14 Tote bei Herbststürmen in Europa

Flugausfälle

14 Tote bei Herbststürmen in Europa

Die ersten heftigen Herbststürme des Jahres haben in mehreren Ländern Europas mindestens zwölf Menschen getötet. Die meisten Todesopfer waren in Deutschland zu beklagen, dort gab es seit Sonntag sechs Opfer. In Großbritannien starben am Montag vier Menschen, in den Niederlanden und in Frankreich je einer. Tief "Burkhard" und Orkantief "Christian" hatten von Westen her Regenfälle und Orkanböen bis Stärke zwölf über Teile Europas gebracht.

Nachdem "Christian" in der Nacht zu Montag in Großbritannien gewütet hatte, zog das Orkantief am Montag nach Deutschland. Vor allem der Norden wurde hart getroffen. Spitzenreiter bei den Sturmgeschwindigkeiten war laut dem Deutschen Wetterdienst St. Peter-Ording in Schleswig-Holstein mit 173 Stundenkilometern. "Das Schlimmste ist jetzt aber durch", sagte ein DWD-Meteorologe am Nachmittag. Im Laufe der Woche sollte der Wind bundesweit abflauen.

In Deutschland wurden am Montag ein Autofahrer und ein minderjähriger Beifahrer im nordrhein-westfälischen Gelsenkirchen auf der Fahrt von einem Baum erschlagen. Die Identität und das Geschlecht des getöteten Mitfahrers waren zunächst nicht bekannt. Auch auf einer Landstraße bei Schortens in Niedersachsen wurde eine Autofahrerin vom Baum erschlagen, ebenso wie ein Mann in Flensburg.

Diashow Heftige Stürme in Europa

Heftige Stürme in Europa

Deutschland

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Großbritannien

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Großbritannien

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Großbritannien

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Großbritannien

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Großbritannien

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Großbritannien

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Großbritannien

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Niederlande

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Niederlande

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Niederlande

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Niederlande

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 Bereits am Sonntag starb in einem See in der Nähe von Köln ein Segler, nachdem er mit seinem Boot gekentert war. Bei Sundern im Hochsauerlandkreis ertrank am gleichen Tag ein Angler. Nach Auskunft eines Feuerwehrmannes war sein Boot vermutlich wegen starken Wellengangs umgekippt. In Norddeutschland gab es am Montag sowohl im Bahn- als auch im Flugverkehr erhebliche Behinderungen. Für die nordfriesische Küste und das Elbegebiet im Norden gab das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie eine Sturmflutwarnung heraus.

66-jährige Deutsche wurde von einstürzender Mauer erschlagen
Die gegenwärtig über den Norden Europas hinwegziehenden Herbststürme haben am Montagabend ein vierzehntes Todesopfer gefordert. Eine 66-jährige Frau aus dem deutschen Bundesland Schleswig-Holstein wurde von einer umstürzenden Mauer erschlagen, wie die Polizei am Abend mitteilte. Sie hatte mit ihrem Mann im Garten heruntergefallene Äste aufgesammelt, als sie von der fast drei Meter hohen Mauer verschüttet wurde.

Im Süden Großbritanniens starben am Montag mindestens vier Menschen, zudem galten zwei als vermisst. Eine 17-Jährige schlief in der Grafschaft Kent in einem Wohnwagen, als ein Baum auf das Gefährt fiel und sie tötete. Ein Mann starb nördlich von London in der Grafschaft Hertfordshire, nachdem ein Baum auf sein Auto gestürzt war. In London wurden ein Mann und eine Frau durch eine Gasexplosion in einem Haus getötet. Dutzende Flüge an Europas größtem Flughafen, London-Heathrow, fielen aus und der Zugverkehr kam im Süden des Landes zum Erliegen. Betroffen war auch die Eurostar-Verbindung durch den Kanaltunnel nach Frankreich. Am Montag waren 580.000 Haushalte zeitweise ohne Strom.

Im niederländischen Amsterdam fiel am Montag ein umstürzender Baum auf eine Frau und tötete sie. Die Behörden der Stadt riefen am gleichen Tag die Bürger auf, zeitweise in ihren Wohnungen zu bleiben. Zahlreiche Bahnstrecken vor allem rund Amsterdam mussten wegen umgefallener Bäume und kaputter Leitungen stillgelegt werden. Rund 50 Flüge fielen am Flughafen Schiphol aus. Eine Fähre aus dem englischen Newcastle mit rund 1.000 Passagieren konnte den nordniederländischen Hafen in Ijmuiden zunächst nicht erreichen und musste das Ende des Sturms auf offener See abwarten.

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Herbststurm verwüstet Großbritannien

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Herbststurm verwüstet Großbritannien

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Auf der französischen Insel Belle-Ile vor der Westküste Frankreichs stürzte am Montag eine Frau wegen einer Sturmböe ins Meer und ertrank. In Westfrankreich waren 75.000 Haushalte Montag früh ohne Strom. Der Fährverkehr zwischen dem nordfranzösischen Calais und Dover in Großbritannien wurde zeitweise unterbrochen. In Belgien rückte die Feuerwehr aus, um zu Boden gefallene Stromkabel wieder aufzuhängen, wie die belgische Nachrichtenagentur Belga berichtete.

Auch die Öresund-Brücke zwischen Schweden und Dänemark musste wegen der starken Winde zunächst bis späten Montagabend gesperrt werden. Im Großraum Kopenhagen sorgten umgestürzte Bäume für Beeinträchtigungen im regionalen Zugverkehr. Die dänische Polizei forderte alle Einwohner auf, in ihren Häusern zu bleiben.

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