19 Länder sagen Friedensnobelpreis-Gala ab

Protest

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19 Länder sagen Friedensnobelpreis-Gala ab

19 Staaten haben ihre Teilnahme an der Verleihungszeremonie des diesjährigen Friedensnobelpreises an den inhaftierten chinesischen Dissidenten Liu Xiaobo abgesagt. Das Nobelkomitee in Oslo gab laut der norwegischen Nachrichtenagentur NTB die Liste der Absagen am Dienstag bekannt. Es sind dies:

Russland, Kasachstan, Kolumbien, Tunesien, Saudi-Arabien, Pakistan, Serbien, Irak, Iran, Vietnam, Afghanistan, Venezuela, die Philippinen, Ägypten, der Sudan, die Ukraine, Kuba sowie Marokko.

Boykottaufruf Chinas
Diese 18 Länder folgten somit dem Boykottaufruf Chinas. Laut dem Nobelkomitee bedeutet dies, dass die meisten der eingeladenen Länder am kommenden Freitag bei der Verleihungszeremonie im Osloer Rathaus vertreten sein werden. Insgesamt wurden rund 50 Länder eingeladen.

Aus der Sicht Pekings würde somit "eine große Mehrheit" der internationalen Ländergemeinschaft nicht an der Verleihung teilnehmen, wie es auf einer Pressekonferenz am Dienstag hieß. Einer Regierungssprecherin zufolge unterstützen "über 100 Länder" die chinesische Position. Die Sprecherin warf dem Nobelkomitee in Oslo vor, auf eigene Faust eine "Anti-China-Farce" zu inszenieren.

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