2 Tote bei Unwettern in Italien

Toskana

2 Tote bei Unwettern in Italien

Bei schweren Unwettern in Italien sind am Donnerstag zwei Menschen ums Leben gekommen, weitere fünf wurden verletzt. Ein Autofahrer wurde in der Toskana von einem herabstürzenden Felsblock erschlagen, eine Frau in der Region Marken von einem umstürzenden Baum getroffen, berichteten italienische Medien.

In der Toskana wurden fünf Menschen verletzt, darunter zwei Feuerwehrmänner, die von einem umstürzenden Zementpfeiler getroffen wurden. Mehrere Flüge mussten auf dem Airport Florenz gecancelt werden. Die Fährverbindungen zur Insel Elba waren unterbrochen. Auf der Autobahn A12 kam es zu erheblichen Problemen. In mehreren Gemeinden der Provinzen Florenz, Lucca, Arezzo und Pistoia blieben die Schulen geschlossen.

Eine heftige Windböe sorgte für Verwüstungen im toskanischen Küstenort Castiglion della Pescaia. Unweit der Rennbahn in Mugello nahe Florenz stürzten 200 Bäume um. Der Agrarverband Coldiretti klagte über Schäden in der Landwirtschaft in Millionenhöhe.

Die Schlechtwetterfront setzte auch die norditalienische Region Ligurien unter Druck. Die Bahnstrecke zwischen Taggia und Andora war wegen Schäden an den Stromleitungen geschlossen. Auf dem Flughafen Genuas wurden mehrere Flüge gestrichen.

Nach heftigen Niederschlägen wurden Überschwemmungen in Rom gemeldet. In der italienischen Hauptstadt kam es auch zu Problemen im städtischen Verkehr. In der Ortschaft Fiumicino stürzten Bäume um. In Neapel gab eine Mauer nach und begrub acht Autos, verletzt wurde niemand.
 

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