Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

3:55 Uhr: "Wikileaks"-Gründer Assange soll in Ecuadors Botschaft als Model auftreten

Der britische Designer Ben Westwood will Wikileaks-Gründer Julian Assange zum Model machen. Er habe Assange gefragt, ob dieser bei einer Modenschau in der ecuadorianischen Botschaft in London mitlaufen wolle, erklärte Westwood am Donnerstag in der britischen Hauptstadt. Der 42-jährige Internetpionier "sieht gut aus" und sei "ein Volksheld". Assange hält sich seit zwei Jahren in der Botschaft auf. Ben Westwood ist der Sohn der britischen Mode-Ikone Vivienne Westwood.

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Assange: Auftritt als Model?

Er plant die Veranstaltung in der ecuadorianischen Botschaft im Rahmen der Londoner Modewoche im September. "Ich hoffe, Assange ist als Model dabei", schrieb der Designer der Nachrichtenagentur AFP. Der 42-Jährige solle mit sechs weiteren Models auftreten. Assange war am 19. Juni 2012 in die ecuadorianische Botschaft in London geflüchtet. Seitdem verschanzt er sich dort, um einer Auslieferung nach Schweden zu entgehen, wo ihm Sexualdelikte zur Last gelegt werden. Der Internet-Aktivist weist die Vorwürfe zurück und fürchtet, letztlich in die USA überstellt zu werden.

 

2:55 Uhr: Kalifornien: Familie wird Kindermädchen nicht los...

Marcella und Ralph Bracamonte aus Upland (US-Staat Kalifornien) brauchten Hilfe mit ihren drei Kindern (11, 4, 1). Sie machten, was viele Familien tun: Die Bracamontes heuerten eine Nanny, die bei ihnen wohnen und essen durfte und im Gegenzug bei den Kindern und im Haushalt mithelfen sollte.

Am Anfang lief alles bestens, die Frau war eine große Hilfe. Doch nach einer Weile hörte sie auf zu arbeiten, verzog sich in ihrem Zimmer. Und nun will die Dame nicht mehr ausziehen: Diane Stretton (64) ignoriert Kündigungen und widersetzt sich allen Versuchen, sie zu delogieren. Die renitente Nanny will sogar die Familie verklagen. Sie behauptet, eine Erkrankung würde ihr die Arbeit unmöglich machen. Die Polizei weigerte sich einzuschreiten. 

 

1:50 Uhr: Separatisten in der Ost-Ukraine lassen vier OSZE-Beobachter frei

Die prorussischen Separatisten in der Ostukraine haben vier OSZE-Beobachter freigelassen, die Ende Mai entführt worden waren. Die Mitarbeiter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa seien frei und in der Nacht zum Freitag in einem Hotel in Donezk angekommen, teilten die Separatisten mit. Das OSZE-Büro in der Ukraine bestätigte die Freilassung der vier Beobachter. Seitens des Büros zeigte sich zugleich "sehr besorgt um das Schicksal von vier weiteren Kollegen", die ebenfalls Ende Mai in der Ostukraine entführt worden waren. Bei den Freigelassenen handle es sich um "einen Dänen, einen Türken, einen Schweizer und - wenn ich mich nicht irre - um einen Esten", sagte der "Regierungschef" der von den Separatisten ausgerufenen "Republik Donezk", Alexander Borodai. Es seien keine Bedingungen für die Freilassung der Männer gestellt worden.

 

1:05 Uhr: Robert DeNiro sieht sich USA-Deutschland-Schlager bei Wildfremden an

Der Oscar-Preisträger stand Donnerstag gerade beim Filmdreh für "The Intern" hinter der Kamera in Cobble Hill (Brooklyn). Geplant war, dass über einen Satellitenempfänger auf einem nahen Dach eine Leitung zu einem Fernseher am Set gelegt werden sollte für die Live-Übertragung, die DeNiro unbedingt sehen wollte.

Robert De Niro © Getty Images

Robert DeNiro: Fußball-Fan

Als das wegen technischer Probleme scheiterte lud ihn kurzerhand ein Anrainer in sein Haus ein. "Schauen sie doch bei mir", sagte der freundliche New Yorker. 

 

0:55 Uhr: Ukraine: Präsident Poroschenko will Friedensvertrag mit Russlands Putin

Zur Lösung des Konflikts im Osten seines Landes ist der ukrainische Präsident Petro Poroschenko auch zum Abschluss eines Friedensvertrags mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin bereit. Dies sagte Poroschenko am Donnerstag dem US-Fernsehsender CNN. Er würde jede Chance für die Rückkehr von Frieden und Stabilität in der Ostukraine nutzen. Poroschenko machte sein Angebot an Putin einen Tag vor dem Auslaufen der Waffenruhe in der Ostukraine. "Ich bin bereit, mit der ganzen Welt Frieden zu schließen", sagte Poroschenko zu CNN auf die Frage, ob er auch einen Friedensvertrag mit Putin für möglich halte.

Petro Poroschenko © Getty Images

Petro Poroschenko: Hofft auf Frieden

"Ich hasse die Vorstellung, nicht wirklich jede Chance für Frieden in der Region zu ergreifen." Poroschenko hatte am Freitag vergangener Woche für die Ostukraine eine einwöchige Feuerpause seitens der Armee ausgerufen, der sich am Montag ein Teil der bewaffneten prorussischen Separatisten in der Region anschloss.  

 

0:05 Uhr: Nach Skandal-Serie: Lindsay Lohan landet jetzt endlich echten Job

Eine der größten Skandalnudeln Hollywoods wurde jetzt bei ihrer Suche nach Arbeit in London fündig: Lindsay Lohan (27) soll ab September jeden Abend an einer Theaterbühne im Londoner West End in David Mamets Stück "Speed-the-Plow" die Rolle einer Sekretärin spielen.

Lindsey Lohan © Photo Press Service

Lindsay Lohan: Neue Theaterrolle

Lohan kann dabei nach langer professioneller Durststrecke ihr schauspielerisches Können beweisen, es gibt insgesamt nur drei Rollen. In dem Stück spielte 1988 schon Madonna. Für Lohan ist der Job ein "Big Deal", so der Promidienst TMZ: Zuletzt verdiente sie nur Geld als Party-Gastgebern. 

 

23:20 Uhr: Kurswechsel: Barack Obama will 500 Millionen Dollar für Syrien-Rebellen

In einem Brief an den Kongress hat der US-Präsident nun um eine halbe Milliarde Dollar zur Unterstützung der Opposition zu Syrien-Diktator Baschar al-Assad angesucht. Mit den Geldern soll ein bereits bestehendes, geheimes Ausbildungsprogramms des Geheimdienstes CIA ausgeweitet werden.

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Albtraum Syrien: Jetzt mehr US-Hilfe für Rebellen

Details - vor allem über mögliche Waffenlieferungen - wurden in dem Budgetantrag keine verlautet. Die US-Hilfe ist für die moderaten Syrien-Rebellen, die im Bürgerkrieg sowohl gegen Assads Streitkräfte als auch die Radikal-Islamisten der Terrorgruppe ISIS kämpfen. Nach der ISIS-Offensive im Irak will die USA offenbar den Druck auf die Jihadisten in Syrien erhöhen. Die Ausbildung der Rebellen soll vor allem in Jordanien durchgeführt werden, berichtet die "Washington Post". 

 

23:10 Uhr: Report: Yahoo will Video-Firma Fullscreen um 250 Millionen Dollar kaufen

Yahoo bietet einem Medienbericht zufolge etwa 250 Millionen Dollar (183,62 Mio. Euro) für den Internet-Video-Dienst Fullscreen. Der US-Konzern befinde sich in einem Bieter-Wettbewerb mit der Investmentfirma Chernin, berichtete Sky News am Donnerstag unter Berufung auf Insider.

Fullscreen mit Sitz in Kalifornien produziert Medien-Inhalte für Googles Internet-Dienst YouTube, die pro Monat mehr als drei Milliarden Mal aufgerufen werden. Yahoo sich will dem Bericht zufolge mit der Übernahme stärker an jüngere Kunden wenden. Fullscreen wurde 2011 von dem Google-Manager George Strompolos gegründet.  

 

23:05 Uhr: Dutzende Fans landen bei Konzert wegen Ecstasy im Spital

Zu dramatischen Szenen kam es bei einem Konzert des schwedischen Star-DJs Avicii Mittwochabend in Boston. Dutzende jüngere Fans kollabierten und mussten mit Ambulanzen ins Spital geführt werden. Der Grund dürfte exzessiver Konsum der Aufputschdroge Ecstasy ("Molly" im Jargon) gewesen sein, berichtete TMZ.

Die Oper verloren vor allem wegen Entwässerung, ein bekannter Nebeneffekte der Party-Drroge, das Bewusstsein. Viele landeten in der Intensivstation. Untersucht wird, ob verschnittenes Ecstasy das Drama auslöste.  

 

23:00 Uhr: Amerika weiterhin im Fußballtaumel trotz Dämpfer gegen Deutschland

Amerika erfasste vor dem Schlager von Team USA gegen Fußball-Giganten Deutschland ein historisches "Soccer Fever", ein Fußball-Fieber ohne Vergleich. Noch nie in der Geschichte waren so viele Menschen im Land von Basket-, Base- und Football so verrückt nach Fußball. Die Niederlage in der Regenschlacht von Recife gegen die favorisierten Deutschen verursachte nur einen kleinen Dämpfer: Größer ist die Freude, dass die US-Kicker die "Group of Death" überlebten und in der Brasilien-WM in der Knock-Out-Phase weiterkämpfen können.

 

 

Mit einer für das arbeitende Amerika ungünstigen Anpfiffszeit von 12 Uhr (Ostküste) und 9 Uhr (Westküste) steckten Donnerstag Millionen in Büros, Läden, Fabriken oder Ämtern fest. Sie ließen das Spiel auf PCs, Smartphones und Tablets flimmern, in den Kantinen gab es lange "Mittagspausen". Der Live-Stream des Senders ESPN brach unter dem Ansturm mehrmals zusammen. Bars und Restaurant quer durch Amerika waren ausgebucht, zehntausende Fans versammelten sich wieder vor großen Übertragungsschirmen wie im Chicagoer Grant Park. Jetzt tickt im Fußball-verrückten Amerika der Countdown zum Achtelfinale am Dienstag.  

Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.de.

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