Sonderthema:
Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

3:55 Uhr: Spirale der Gewalt in Nahost: Israelische Kampfjets bombardieren Ziele im Gazastreifen

Israel hat am frühen Donnerstagmorgen Luftangriffe gegen die radikalislamische Hamas im Gazastreifen geflogen. Wie die israelischen Streitkräfte mitteilten, wurden nach dem Beschuss Israels mit mehr als 20 Raketen, 15 Hamas-Ziele angegriffen. Darunter seien versteckte Raketenabschusseinrichtungen und Waffenlager gewesen. Palästinensische Augenzeugen berichteten von heftigen Explosionen und sprachen von mehr als zehn Luftangriffen. Etwa zehn Verletzte seien in Krankenhäuser gebracht worden.

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Israels Armee zerstörte Haus von angeblichem Drahtzieher des Mordes an Teenagern

Es seien Gebäude beschädigt worden. Den Luftangriffen war der Beschuss von Südisrael mit Raketen aus dem Gazastreifen vorausgegangen. Dabei wurden nach israelischen Medienangaben in Sderot ein Haus und mehrere Autos getroffen. Der Strom sei teilweise ausgefallen.

 

2:30 Uhr: Spektakuläres Gewitter in New York City: HIER trifft Blitz Gebäude

Eine Unwetterfront mit tausenden Blitzentladungen und heftigen Regengüssen zog Mittwochabend über die Millionen-Metropole hinweg. Dabei gelang dem New Yorker Dinesh Penugonda ein einzigartiges Video.

Mit der Skyline Manhattans im Hintergrund schlägt ein Blitz "wie Thors Hammer", so NBC, in ein Gebäude nur wenige hundert Meter entfernt ein.  

 

1:50 Uhr: Horror: Eltern sperrten autistischen Buben (11) in einen Hundekäfig

Der Fall erschüttert Amerika: Die Eltern Tracy Trang Le und Loi Vu wurden in Anaheim (US-Staat Kalifornien) verhaftet, nachdem sie ihren elf Jahre alten Sohn in einen für Hunde konstruierten Käfig sperrten und darin auf einer Matratze dahinvegetieren ließen. Der Bub leidet an Autismus. Die Rabeneltern sperrten ihn in den Käfig, um seine Tobsuchtsanfälle besser kontrollieren zu können, wie Verwandte angaben.

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Eltern sperrten Kind in Käfig

Laut Reports könnte das Kind dort jahrelang immer wieder festgehalten worden sein. Das Paar wurde festgenommen und wegen Kindesmisshandlung und Freiheitsberaubung angeklagt.

 

1:25 Uhr: Schwere Datenpanne: Goldman Sachs schickt sensible Kundendate an falsche Email...

Bei der US-Investmentbank Goldman Sachs sind hochvertrauliche Kundendaten abhandengekommen. Ein Mitarbeiter einer Vertragsfirma habe die Daten aus Versehen an eine falsche E-Mail-Adresse versandt, erklärte das Unternehmen in einer Klage, die bereits am Freitag in New York eingereicht wurde. Damit soll Google gezwungen werden, die Mail zu löschen. So könne eine "unnötige und massive" Datenschutzverletzung verhindert werden. Die Bank verlangt zudem von Google Aufklärung, wer Zugriff auf die Daten gehabt haben könnte. Wie viele Kunden betroffen sind, war zunächst unklar. Goldman Sachs zufolge wollte der Mitarbeiter die Informationen an einen firmeneigenen Account mit der Domain gs.com schicken. Tatsächlich landete die Mail aber auf einem Google-Konto, das über gmail.com zu erreichen ist. Der Internetkonzern erklärte laut Google, dass er die Mail nur mit einem Gerichtsbeschluss löschen könne. Google, Goldman sowie der Anwalt der Investmentbank reagierten zunächst nicht auf Anfragen.  

 

0:40 Uhr: US-Soldat Bowe Bergdahl geht bereits Einkaufen

Der Sergeant – der fünf Jahre lang von den Taliban in Afghanistan gefangen gehalten wurde und dessen Rückkehr wegen Berichten über seine Desertion und Kritik an einem Gefangenenaustausch von fünf Top-Taliban aus Guantanamo Bay zum Skandal wurde – macht Fortschritte bei seiner Wiedereingewöhnung in die Gesellschaft.

Bowe Bergdahl © Reuters

Ex-Gafangener Bowe Bergdahl: Erste Ausflüge

Bowe Bergdahl wird seit seiner Rückkehr in die USA im Vormonat in einem Armeespital in Houston (US-Staat Texas) psychologisch betreut. Um ihn an ein normales Leben zu gewöhnen, darf Bergdahl seit kurzem unter Aufsicht Ausflüge in Supermärkte, Geschäfte und eine Bibliothek machen. Er kann auch in Fastfood-Restaurants essen. Seine Begleiter sitzen manchmal am Tisch, oft isst er aber bereits alleine. Bergdahl weigerte sich weiter, mit seinen Eltern zu sprechen. Er hätte ihnen aber jetzt immerhin einen Brief geschrieben, so US-Medien.

 

0:05 Uhr: Chaos in Libyen: Ölterminals wieder unter Kontrolle der Regierung

Die libysche Regierung hat nach eigenen Angaben wieder die Kontrolle aller Ölterminals im Osten des Landes von Rebellen übernommen. "Wir haben eine Einigung erzielt, um die Ölkrise zu beenden", erklärte Ministerpräsident Abdullah al-Thinni am Mittwoch im Fernsehen. Die Verladeterminals Ras Lanuf und Es Sider seien übergeben worden. Ein Sprecher der Aufständischen hatte am Vorabend angekündigt, die Kontrolle werde als Zeichen des guten Willens wieder an die Regierung übertragen. Die Gruppe um ihren Chef Ibrahim Jathran hatte die Anlage vor etwa einem Jahr in ihre Gewalt gebracht. Sie forderte eine größere Autonomie für die Region.  


23:30 Uhr:
Wurde Beyoncé von Gatten Jay-Z betrogen? Sängerin selbst macht Andeutungen bei Konzert...

Superstar Beyoncé sang am Wochenende bei einem Konzert ihren Song "Resentment", ein Lied über Seitensprünge und Lügen, als sie den Songtext so veränderte, dass es plötzlich sehr persönlich wurde. Aus der Passage "Been ridin' with you for six years" (bin mit dir seit sechs Jahren...), wurden in Beyoncés neuer Version plötzlich 12 Jahre, berichtet das Promi-Portal TMZ: Genau jener Zeitraum, in dem Beyoncé und Rapper Jay-Z zusammen sind.

Beyoncé & Jay Z bei Basketball-Spiel © Getty Images

Beyoncé und Jay-Z: Ehekrise?

An einen Zufall will niemand so recht glauben. Zuletzt schien das Image des angeblich so perfekten Glamourpaares angeknackt: Als Beyoncés Schwester Solange Jay-Z zuletzt in einem Hotel-Lift verprügelte und Beyoncé ihrem Mann nicht half, waren Fragen über mögliche Seitensprünge und eine Ehekrise aufgetaucht.

 

23:10 Uhr: Wegen ISIS-Terrorgefahr: Strengere Sicherheitsmaßnahmen bei Flügen in die USA

Die amerikanische Regierung hat verstärkte Sicherheitsmaßnahmen an Flughäfen angekündigt, von denen aus Direktflüge in die USA gehen. Einen konkreten Grund nannte das Heimatschutzministerium in einer am Mittwoch verbreiteten Erklärung nicht. Man habe die Verbündeten über neue und relevante Erkenntnisse informiert und verhandle mit der Luftfahrtbranche, wurde Heimatschutzminister Jeh Johnson zitiert. Aus US-Kreisen erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters, dass die Regierung in Washington auf verstärkte Sicherheitsmaßnahmen in Europa drängt.

Nacktscanner Ganzkörperscanner USA © EPA

Kontrollen an Flughäfen werden verstärkt

Hintergrund sei die Sorge, dass sich Al-Kaida-Mitglieder in Syrien und Jemen zusammengeschlossen hätten, um Bomben zu entwickeln, die an Bord von Flugzeugen geschmuggelt werden könnten.  

 

23:00 Uhr: Schockumfrage: 33 Prozent der Amerikaner finden, dass Barack Obama der schlechteste US-Präsident seit 70 Jahren ist

Barack Obama, der zuletzt durch Weltkrisen wie im Irak, der Ukraine und in Syrien stolperte, keine Kompromisse mit dem Kongress findet und Skandale seiner Regierung verantworten muss, erhält in einer Quinnipiac-Umfrage nun bereits schlechtere Noten als Vorgänger George W. Bush, Jimmy Carter oder gar Richard Nixon.

Obama_2014060625326.jpg © Getty

Barack Obama: Immer unbeliebter...

Die Umfrage bezog sich auf 12 Präsidenten in den letzten 69 Jahren - Obama ist dabei das Schlusslicht. 45 Prozent der Wähler meinten auch, dass die USA besser vom Republikaner Mitt Romney geführt worden wäre, der 2012 unterlag. Nur mehr 37 % sind heute zufrieden mit dem damaligen Wahlausgang.  

 

22:55 Uhr: Wirbelsturm "Arthur" bedroht US-Ostküste: Erste Evakuierungen angeordnet

Der erste Tropensturm der heurigen "Sturmsaison" intensivierte sich östlich von Florida, erreichte Mittwochnachmittag Winde bis 96 Stundenkilometer. Arthur könnte sich Donnerstag in einen Hurrikan der Kategorie 1 verstärken und in der Nacht auf Freitag über die Barriereinseln der Bundesstaaten South Carolina, North Carolina und Virginia hinwegziehen.

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Alarm an der Ostküste wegen Sturm "Arthur"

Besonders gefährdet ist das Urlauberparadies Cape Hatteras. Der Gouverneur von North Carolina, Pat McCrory, erklärte den Notstand in 25 Küstenbezirken, berichtete der Sender NBC. Die Bewohner besonders gefährdeter Gemeinden sollten mit der Evakuierung beginnen. Nachdem der Sturm ausgerechnet zum Nationalfeiertag des "4th of July" die Küste treffen soll, wird ein Verkehrschaos erwartet. Erste freiwillige Evakuierungen gab es auch bereits in Virginia Beach. 

Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.de.

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