340 Kinder seit September im Mittelmeer ertrunken

Flüchtlinge

340 Kinder seit September im Mittelmeer ertrunken

Auf der Flucht nach Europa sind nach UNO-Angaben in den vergangenen sechs Monaten 340 Kinder im Mittelmeer ertrunken. "Diese tragischen Todesfälle sind unerträglich und müssen aufhören", sagte der UNO-Flüchtlingskommissar Filippo Grandi am Freitag in Genf. Es müssten endlich Wege zur legalen Einreise gefunden werden.

In ihrer gemeinsamen Erklärung warnen das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen UNICEF, die Internationale Organisation für Migration (IOM) und das UNO-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR), dass die Zahl weiter steigen werde. Der Anteil der Kinder an den Flüchtlingen liege jetzt bei 36 Prozent.

In den ersten sechs Wochen dieses Jahres seien im östlichen Mittelmeer 410 von rund 80.000 Migranten ertrunken, ein Vielfaches im Vergleich zum Vorjahr. "Dies ist nicht nur ein Problem des Mittelmeerraums oder eines von Europa. Es ist eine menschliche Katastrophe, die immer schlimmer wird und die den Einsatz der ganzen Welt erfordert", erklärte IOM-Chef William Lacy Swing.

Der Tod des dreijährigen Aylan hatte 2015 für weltweites Entsetzen gesorgt. Der Bub war Anfang September tot an den Strand im Urlaubsort Bodrum gespült worden. Bei dem Bootsunglück waren auch sein Bruder und seine Mutter ums Leben gekommen.

 

Diesen Artikel teilen:

Posten Sie Ihre Meinung

Kommentare ausblenden

Anzeigen

Werbung

Jetzt Live
Diese Videos könnten Sie auch interessieren
Wiederholen
Jetzt NEU

oe24.TV im Livestream: 24 Stunden News!

Live auf oe24.TV 1 / 10

Top Gelesen 1 / 5

Diese Website verwendet Cookies
Cookies dienen der Benutzerführung und der Webanalyse und helfen dabei, die Funktionalität der Website zu verbessern, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Impressum  
Es gibt neue Nachrichten