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400 Zivilisten bei Luftangriffen getötet

Syrien

400 Zivilisten bei Luftangriffen getötet

Bei Luftangriffen der syrischen Armee sind innerhalb eines Monats nach Berechnungen von Menschenrechtsvertretern fast 400 Zivilisten ums Leben gekommen. Unter den Opfern seien auch 109 Kinder und 78 Frauen, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Mittwoch mit. In den vergangenen 30 Tagen wurden demnach mehr als 1.500 Zivilisten verletzt.

Fassbomben
Insgesamt habe die syrische Luftwaffe in diesem Zeitraum fast 1.600 Angriffe auf Gebiete geflogen, die von Rebellen oder der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) kontrolliert werden. Dabei seien in mehr als 700 Fällen Fassbomben abgeworfen worden. Diese sind besonders zerstörerisch, weil sie breit streuen.

Die Menschenrechtsbeobachter haben ihren Sitz in England. Sie stützen ihre Angaben über den Bürgerkrieg in Syrien auf ein Netz von Informanten im Land. Ihre Angaben sind von unabhängiger Seite kaum zu überprüfen.
 

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