500.000 illegale Einreisen in der EU

Seit Jänner

500.000 illegale Einreisen in der EU

An den EU-Außengrenzen gab es einem Zeitungsbericht zufolge seit Beginn des Jahres bereits mehr als eine halbe Million unerlaubte Grenzübertritte. Von Jänner bis August habe es 506.000 unerlaubte Grenzübertritte gegeben, berichtet die "Bild"-Zeitung (Mittwochsausgabe) unter Berufung auf einen Lagebericht der deutschen Behörden zur Flüchtlingskrise. Das seien fast doppelt so viele wie im Vorjahr.

In dem zitierten "Gasim"-Bericht werden die wichtigsten Erkenntnisse von Bundesnachrichtendienst, Bundeskriminalamt, Verfassungsschutz, Bundespolizei, Auswärtigem Amt, Bundesamt für Migration und dem Zoll dokumentiert. In den 16-seitigen Papier heißt es den Angaben zufolge, dass die meisten Flüchtlinge aus Syrien (60 Prozent) und Afghanistan (18 Prozent) kommen.

Brennpunkt türkisch-griechische Seegrenze
Ein wesentlicher Brennpunkt ist dem Bericht zufolge die türkisch-griechische Seegrenze, über sie reisten laut "Gasim"-Bericht allein von April bis August 210.000 Menschen illegal in die Europäische Union ein. Die Schleppung aus der Türkei führe vorwiegend auf die griechischen Inseln Lesbos und Kos. Danach werde die Reise nach Deutschland in den meisten Fällen über den Westbalkan fortgesetzt. Allein von Jänner bis August hätten 155.000 Flüchtlinge diese Route genommen. Das entspräche einer Steigerung von 1300 Prozent zum Vorjahr.

Dagegen war die Zahl der Flüchtlinge, die über den lebensgefährlichen Seeweg von Nordafrika nach Italien kamen, dem Bericht zufolge mit 106.000 Immigranten in der Zeit von Jänner bis August im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert.

Diesen Artikel teilen:

Posten Sie Ihre Meinung

Kommentare ausblenden

Anzeigen

Werbung

Jetzt Live
Diese Videos könnten Sie auch interessieren
Wiederholen
Jetzt NEU

oe24.TV im Livestream: 24 Stunden News!

Live auf oe24.TV 1 / 8

Top Gelesen 1 / 5

  Diese Website verwendet Cookies. Durch die Verwendung dieser Website stimmen Sie dem damit verbundenen Einsatz von Cookies zu.

Es gibt neue Nachrichten
auf oe24.at
Jetzt Startseite laden
Abbrechen