500 Peitschenhiebe für schwulen Saudi

Urteil

500 Peitschenhiebe für schwulen Saudi

Ein Gericht in Saudi-Arabien hat einen jungen Mann wegen Homosexualität zu 500 Peitschenhieben und fünf Jahren Haft verurteilt. Außerdem muss der 27-Jährige eine Geldstrafe von 50.000 Rial (9581 Euro) zahlen. Von ihm waren erotische Videoclips im Internet aufgetaucht, auf denen er einmal in Damenunterwäsche und einmal in einer saudischen Offiziersuniform zu sehen war. Die Aufnahmen wurden in Saudi-Arabien auch per Bluetooth von Handy zu Handy verschickt.

Von Religionspolizei angeklagt
Scheich Abdulaziz al-Shathri, ein Richter des Bezirksgerichts der Stadt Jeddah (Dschidda), verurteilte den Mann nun wegen "Homosexualität, Imitierens einer Frau und Besitzes pornografischer Videos". Der Angeklagte war von der Religionspolizei angezeigt worden. Die Peitschenhiebe sollen ihm über einen längeren Zeitraum hinweg verabreicht werden. Homosexualität ist in Saudi-Arabien wie auch in anderen islamischen Ländern verboten. Die Praktizierung gleichgeschlechtlichen Sexualverkehrs gilt als Unzucht.

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