70 Staats-Chefs bei Mandelas Trauerfeier

Südafrika

70 Staats-Chefs bei Mandelas Trauerfeier

Zur zentralen Trauerfeier für den südafrikanischen Nationalhelden Nelson Mandela werden am Dienstag 70 amtierende und 10 ehemalige Staats- und Regierungschefs in Johannesburg erwartet. Dies berichtete das südafrikanische Außenministerium am Montag in Pretoria. "Die ganze Welt kommt im wahrsten Sinne des Wortes nach Südafrika", meinte Ministeriumssprecher Clayson Monyela.

Erwartet werden globale Figuren wie UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon und US-Präsident Barack Obama, der französische Präsident Francois Hollande und der britische Premierminister David Cameron. Ebenfalls kommen sollen der kubanische Präsident Raul Castro und der palästinensische Präsident Mahmoud Abbas. Israels Premier Benjamin Netanyahu sagte hingegen ab.

Fischer nicht dabei
Der österreichische Bundespräsident Heinz Fischer wird nicht teilnehmen, er hat sich jedoch am Montag in das Kondolenzbuch in der südafrikanischen Botschaft in Wien eingetragen. Bei der Trauerfeier in Johannesburg wird die Republik durch Bundesratspräsident Reinhard Todt (SPÖ) vertreten.

UN-Generalsekretär Ban wollte bereits am Montag das Domizil Mandelas besuchen. Der südafrikanische Friedensnobelpreisträger, der sein Land in die Demokratie geführt hatte, war am Donnerstag nach langer Krankheit im Alter von 95 Jahren gestorben.

Gedenkfeier
Die zentrale Gedenkfeier findet am Dienstag zwischen 11.00 und 15.00 Uhr Ortszeit (10.00 bis 14.00 Uhr MEZ) im FNB-Stadion in Johannesburg statt. Hier haben mehr als 90.000 Menschen Platz. Die Veranstaltung wird außerdem an 90 Orten im Land auf Großleinwänden für die Öffentlichkeit übertragen. In Wien wird am Mittwoch in der Lutherischen Stadtkirche in der Dorotheergasse eine Gedenkmesse gelesen.

Beigesetzt werden soll Mandela am Sonntag in Qunu am Ostkap, wo er aufgewachsen war. Hier werden etwa 9.000 Trauergäste erwartet. Die Staatsgäste können nach Angaben der südafrikanischen Regierung selbst entscheiden, an welchen der Trauerfeierlichkeiten sie teilnehmen möchten. Die Gedenkveranstaltungen für den "größten Sohn der Nation" wie Präsident Jacob Zuma Mandela nannte, sollen bis zum kommenden Montag dauern.

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