8 Tote nach Erdrutsch

USA

8 Tote nach Erdrutsch

Bei einem massiven Erdrutsch im US-Staat Washington sind mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. Die Zahl der der Vermissten stieg auf 108. Das sagte ein Vertreter der Katastrophenschutzbehörde im Bezirk Snohomish, John Pennington, am Montag. Zuvor war von 18 Vermissten die Rede gewesen, nachdem die Erdmassen über die ländliche Gemeinde Oso nordöstlich von Seattle gerollt waren.

Nach wochenlangen schweren Regenfällen hatte sich am Samstag von einem Berg bei Oso in Snohomish County plötzlich eine riesige Schlammlawine gelöst. Sie riss Häuser mit sich und rollte in einen Highway sowie in einen Fluss.

Der örtliche Feuerwehrchef Travis Hots sagte auf einer Pressekonferenz, die Vermissten hätten sich in Siedlungen direkt auf dem Kurs der Schlammlawine befunden. Die Erdmassen seien schlüpfrig und instabil, das erschwere die Suche der Rettungsteams.
 

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