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Laut Beobachtern:

90 Tote nach US-Luftangriff in Syrien

Die Zahl der getöteten syrischen Soldaten nach einem US-Luftangriff ist nach Angaben von Aktivisten auf 90 gestiegen. Wie die in Großbritannien ansässige "Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte" am Sonntag weiter berichtete, hat der Angriff nahe der ostsyrischen Stadt Deir ez-Zor (Dair as-Saur) rund 40 Minuten lang gedauert.

Dabei seien verschiedene Positionen der Regierungstruppen in der Nähe eines Militärflughafens getroffen worden. Die syrische staatliche Nachrichtenagentur Sana hatte zunächst mit Verweis auf das örtliche Militärkommando von mindestens 60 getöteten Soldaten und mehr als 100 Verletzten gesprochen.

Mit IS-Kämpfern verwechselt

In einer Erklärung von Pentagon-Sprecher Peter Cook heißt es, die Piloten seien davon ausgegangen, dass sie Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) angriffen. Außerdem sei Russland im Voraus informiert worden, dass Kampfflugzeuge der Koalition in dem Gebiet operieren würden. Dagegen seien keine Bedenken geäußert worden. Die USA bedauerten, falls irrtümlicherweise Positionen des syrischen Militärs getroffen worden seien, heißt es in der Erklärung.
 

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