Ärzte in Deutschland streiken

Für mehr Gehalt

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Ärzte in Deutschland streiken

An den kommunalen Kliniken in Deutschland hat am Montagmorgen ein Ärztestreik begonnen. Mit dem Streik will die Ärztegewerkschaft Marburger Bund fünf Prozent mehr Gehalt und besser bezahlte Bereitschaftsdienste durchsetzen. Die Arbeitgeber hatten den Ärzten 2,9 Prozent mehr Geld für 33 Monate und höhere Vergütungen für Bereitschaftsdienste angeboten.

Auswirkungen
Klinikpatienten müssen in kommunalen Krankenhäusern von 14 Bundesländern mit längeren Wartezeiten rechnen. "Nach den Rückmeldungen aus unseren Landesverbänden sind etwa 200 kommunale Krankenhäuser betroffen", sagte Hans-Jörg Freese, Sprecher des Marburger Bundes, am Morgen der Nachrichtenagentur dpa. Die stärksten Auswirkungen dürfte der Ausstand der Mediziner in Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz haben. Zum Auftakt ist auch eine zentrale Kundgebung in München geplant (15.00 Uhr).

Für Patienten bedeutet der Streik, dass die Versorgung der Notfälle gesichert ist, planbare Operationen aber verschoben werden. Die Gewerkschaft will am Freitag entscheiden, ob der Ausstand fortgesetzt wird. Nicht gestreikt wird in Hamburg und Berlin, wo Tarifverträge mit den kommunalen Arbeitgebern vereinbart wurden.

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