Gipfel der Afrikanischen Union

Afrikanischer Militäreinsatz in Mali kostet 460 Millionen US-Dollar

Der unter afrikanischer Führung stehende Militäreinsatz in Mali wird voraussichtlich 460 Millionen US-Dollar (gut 340 Millionen Euro) kosten. Davon werde die Afrikanische Union rund zehn Prozent aufbringen, wurde am Montag beim AU-Gipfel in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba mitgeteilt. An das zweitägige Treffen schließt sich am Dienstag eine Geberkonferenz mit Vertretern westlicher Regierungen an.

"Erstmals in ihrer Geschichte wird das Budget der Afrikanischen Union damit für eine friedenssichernde Operation eingesetzt", unterstrich der AU-Kommissar für Frieden und Sicherheit, Ramtane Lamamra. Von den 50 Millionen Dollar, die von der AU beigesteuert werden, sollen fünf Millionen Dollar für die Stärkung der malischen Streitkräfte eingesetzt werden. Der Rest ist für die Finanzierung der Internationalen Unterstützungsmission für Mali (MISMA) vorgesehen. Während 25 Millionen Dollar aus dem laufenden AU-Haushalt genommen werden, solle die andere Hälfte durch Sonderbeiträge erbacht werden, erläuterte Lamamra.

Seit gut zwei Wochen kämpfen französische Soldaten an der Seite der malischen Armee gegen die im Norden Malis herrschenden Islamisten. Der Aufbau der afrikanischen Unterstützungsmission kam bisher nur langsam voran.

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