Ahmadinejad will den Weltfrieden

Rede vor UNO

© AP

Ahmadinejad will den Weltfrieden

Ungewöhnlich zurückhaltend ist der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad am Dienstag vor den Vereinten Nationen aufgetreten. Auf dem Armutsgipfel in New York pries der umstrittene Politiker den Frieden und verzichtete auf die üblichen Angriffe auf die USA, Israel und die westliche Welt. "Lasst uns die Hände reichen und das dritte Jahrtausend zu einem machen, in dem all die guten Taten und das Schöne die Oberhand gewinnen und die Gerechtigkeit obsiegt."

Allerdings griff Ahmadinejad nach der von der iranischen Vertretung verteilten Übersetzung der Rede "den ungezügelten Kapitalismus" an. "Der fordernde liberale Kapitalismus und die internationalen Unternehmen haben die Leiden unzähliger Frauen, Männer und Kinder in so vielen Ländern verursacht." Die "ungerechten und undemokratischen Strukturen der bestimmenden Länder" in der internationalen Politik seien verantwortlich für die meisten Nöte, unter denen die Menschheit heute leide. Konkrete Staaten nannte er aber nicht.

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