Airbus-Absturz: So krank war der Pilot

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Airbus-Absturz: So krank war der Pilot

Er litt unter Ängsten, Albträumen, schweren Depressionen. Seiner Ex-Freundin erzählte er, wie wütend ihn seine Arbeit mache. Zu wenig Geld, viel zu viel Druck. Seine Wohnung war übersät mit Medikamenten.

Diashow Andreas Lubitz: Hier wohnte er

Die Wohnung in Düsseldorf

Hier wohnte er zusammen mit seiner Freundin, einer Lehrerin in Krefeld.

Die Wohnung in Düsseldorf

Gehörte seiner Geliebten dieses Auto? Wie es heißt, soll er vor dem Absturz zwei Luxus-Audis gekauft haben. Einer wurde bereits ausgeliefert.

Das Haus seiner Eltern in Montabaur (Rheinland-Pfalz)

Der Medienandrang ist enorm: Polizei riegelt das Haus ab

Das Türschild an seinem Elternhaus

Andreas Lubitz beim Halb-Marathon in Frankfurt (2010)...

... und 2009 in Hamburg

...er hielt sich mit Sport fit.

Doch seine Seele litt.

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Immer mehr Details über das Leben des Amok-Fliegers Andreas Lubitz kommen jetzt ans Tageslicht und fest steht: Der 27-jährige Deutsche, der Dienstagvormittag einen Airbus 320 gegen eine Felswand in den südfranzösischen Alpen steuerte, dürfte unter einem unglaublichen Druck gestanden haben:

Er wurde von mehreren Psychiatern behandelt
Ermittler bestätigen jetzt: Lubitz habe zuletzt unter einem „starken subjektiven Überlastungssyndrom gelitten“ und sei „schwer depressiv gewesen“. Seit Jahren soll er bei mehreren Psychiatern und Neurologen in Behandlung gewesen sein. Wie bereits berichtet, war ja Lubitz auch am Tag seines Amok-Fluges krankgeschrieben. Das Attest wurde zerrissen in seiner Wohnung gefunden.

Pilot hatte Angst, sein ­Augenlicht zu verlieren
Ganz offensichtlich ist, dass sich der junge Pilot seine Krankheit im Job nicht anmerken lassen wollte. Seine Ex-Freundin Maria W. glaubt zu wissen, warum. Im Bild-Interview sagt sie: „Er hat es getan, weil er gemerkt hat, dass durch seine gesundheitlichen Probleme sein großer Traum von einem Job bei der Lufthansa, von einem Job als Kapitän, so gut wie unmöglich war.“ Sogar seine Tat soll er ihr gegenüber angedeutet haben.

lubitz_golden_gate.jpg © afp
Hier sitzt er vor der Golden Gate Bridge.

Aber: Lubitz war krank. An der Uniklinik Düsseldorf suchte er zuletzt am 10. März ärztliche Hilfe. Laut Informationen der Bild am Sonntag soll er auch an massiven Seh­störungen gelitten haben. Er hatte Angst, zu erblinden.

Gleich mehrere Ärzte verschrieben ihm verschiedene Medikamente. Dutzende davon wurden jetzt in seiner Wohnung sichergestellt. Auf Drogen- oder Alkoholmissbrauch deutet nichts hin.

Er lebte mit Freundin, aber litt unter Liebeskummer
Zugleich berichteten mehrere Bekannte von heftigem Liebeskummer. Zuletzt soll Lubitz mit einer Lehrerin aus Krefeld liiert gewesen sein. Sie lebten gemeinsam in Düsseldorf. Aber in den letzten Monaten es soll heftig gekriselt haben.(mud)

 

Video: Das fand man beim Amok-Piloten:

Video zum Thema Das fand man beim Amok-Piloten

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