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Gabriel starb in den Armen seiner Mutter

Amoklauf in Belgien

Gabriel starb in den Armen seiner Mutter

Belgien im Schock nach dem Attentat von Lüttich. Stadt und Land trauern mit der Mutter Olivia: Ihr Baby wurde in ­ihren Armen erschossen.

Was hat Nordine Amrani (33) zu seiner Wahnsinnstat getrieben, fragt sich Belgien. Der Mann war am Dienstag in Lüttich Amok gelaufen, hatte sechs Menschen erschossen.

Besonders berührt der Tod des kleinen Gabriel die Menschen: Das Baby wurde nur 17 Monte alt, es starb in den Armen seiner Mutter Olivia. Der Amokläufer hatte das Kleinkind in den Hinterkopf geschossen.

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Der Gouverneur der Provinz Lüttich und das belgische Königspaar machten sich am Abend ein Bild von der Lage in Lüttich.

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Dabei wollte die Familie nur einen kurzen Spaziergang auf dem Weihnachtsmarkt in der City machen: Vater Romuald mit seiner Frau Olivia (29) und dem kleinen Gabriel. Vor der Heimfahrt wartet die Familie mit dem Buben an der Bushaltestelle. Vater Romuald hält seinen Sohn im Arm. „Als er den Bus heranfahren sah, gab er ihn mir“, erzählt die geschockte Mutter. Sie hat Gabriel im Arm, als die Schüsse fallen. Olivia glaubt, einen Blitz zu sehen: „Ich schau’ mein Kind an, es hatte die Augen verdreht. Da schrie ich nur mehr“, sagt Olivia. Das Baby wurde am Hinterkopf getroffen.

Eine Frau nimmt der geschockten Mutter das verletzte Kind aus dem Arm und bringt es zu einer Ambulanz, berichtet die Zeitung Dernière Heure. Die Ärzte sehen schnell, dass sie Gabriel nicht retten können. Die Kugel steckt im Gehirn des Kindes. Gabriel bleiben nur noch wenige Stunden.

Eltern nehmen Abschied vom sterbenden Baby
Die Eltern können sich noch von ihrem Baby verabschieden, dann stirbt der Kleine. Gabriel war der einzige Sohn, er hatte drei große Schwestern. Mutter Olivia erlitt einen Nervenzusammenbruch: „Wäre doch nur ich an Gabriels Stelle gestorben.“ Gabriel wird am Samstag zu Grabe getragen.

Inzwischen stieg die Zahl der Toten auf sechs: Auch eine 75-jährige Frau starb an den Verletzungen durch den Amokläufer.

Offenbar war der Killer aus Angst vor einer neuen Haftstrafe durchgedreht. Er war bereits wegen Waffenbesitzes und Cannabis-Anbaus mehrmals im Gefängnis gesessen. Deshalb tötete er sechs Menschen und richtete sich schließlich selbst.

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