Straßburg

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"Anitsemitischer" Angriff auf Juden

Der brutale Angriff auf einen Juden im Stadtzentrum von Straßburg ist "eindeutig antisemitisch motiviert gewesen". Das sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Samstag in Straßburg. Der mutmaßliche Täter arabischer Abstammung, der als psychisch krank gilt, sehe sich "als Opfer eines Komplotts der Juden", sagte der Sprecher.

"Für ihn stand fest, dass alles Unglück in seinem Leben von den Juden kam." Gegen ihn sollen Ermittlungen wegen Mordversuches eingeleitet werden, wobei die antisemitische Motivation als erschwerender Umstand hinzukommt.

Jüdische Gemeinde bestürzt
Sein Opfer, ein 42-Jähriger, konnte nach einer Nacht im Krankenhaus am Samstag nach Hause zurückkehren. Der Mann, der eine jüdische Kippa auf dem Kopf trug, war an einer Straßenbahnhaltestelle von zwei Männern mit einer Eisenstange und einem Messer angegriffen worden. Der zweite Angreifer hat nach Angaben der Staatsanwaltschaft nur eine passive Rolle gespielt.

Die jüdische Gemeinde in Straßburg hat mit Bestürzung und Sorge auf den Vorfall reagiert. Am Montag wollen sich Vertreter der Gemeinde vor der Synagoge zu einer Schweigezeremonie versammeln. Der Straßburger Oberbürgermeister Roland Ries und Politiker aller Parteien haben empört auf den Vorfall reagiert.

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