Ein Jahr Gefängnis für Hausmädchen

Arbeitgeber entmannt

Ein Jahr Gefängnis für Hausmädchen

Ein Gericht in Dubai hat am Montag eine 26-jährige Frau wegen der Entmannung ihres 77 Jahre alten Arbeitgebers mit einem Rasiermesser zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. Das Hausmädchen aus Bangladesch hatte ausgesagt, von dem Araber mehrfach vergewaltigt worden zu sein, berichtete die Website der Tageszeitung "The National".

Laut Anklage trennte sie den Penis des Mannes ab und warf ihn in einen Müllsack. Das Geschlechtsorgan konnte wieder angenäht werden, der Mann müsse aber mit einer bleibenden Invalidität leben, erklärte das Gericht. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Internationale Menschenrechtsorganisationen prangern seit Jahren die oft unwürdige Behandlung ausländischer Hausmädchen in den arabischen Golfstaaten an.

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