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Assad reklamiert Nobelpreis für sich

Schlechter Scherz

Assad reklamiert Nobelpreis für sich

Der syrische Machthaber Bashar al-Assad hat einem Zeitungsbericht zufolge den diesjährigen Friedensnobelpreis für sich reklamiert. Nach der Bekanntgabe der Auszeichnung der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) mit dem Preis am Freitag habe Assad "scherzhaft" gesagt, "der hätte meiner sein sollen", berichtete die pro-syrische libanesische Zeitung "Al Akhbar" am Montag. Assad habe schließlich schon 2003 verlangt, alle Staaten der Region sollten ihre Massenvernichtungswaffen abgeben.

In Syrien begann nach der brutalen Niederschlagung von Anti-Assad-Protesten im März 2011 ein blutiger Bürgerkrieg. Bei den Kämpfen sind nach Schätzungen von Menschenrechtsorganisationen bisher mehr als 115.000 Menschen getötet worden. Am 21. August wurden bei einem Giftgasangriff bei Damaskus nach US-Angaben mehr als 1400 Menschen getötet.

Angesichts eines drohenden US-Militärschlages stimmte Assad zu, seine Chemiewaffen unter internationale Kontrolle zu stellen und vernichten zu lassen. Erste Mitarbeiter der OPCW haben in Syrien bereits mit den Arbeiten zur Umsetzung einer entsprechenden UN-Resolution begonnen.

Diashow Hier werden Assads C-Waffen zerstört

Hier werden Assads C-Waffen zerstört

Seit dem 1. Oktober sind Spezialisten mit der Inspektion und Zerstörung der syrischen Chemiewaffen betraut.

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Derzeit sind rund 20 internationale Experten in Syrien tätig.

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Das syrische Chemiewaffen-Arsenal wird auf tausend Tonnen geschätzt, verteilt auf landesweit 45 Standorte.

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Ein zweites Expertenteam soll zur Unterstützung eingeflogen werden.

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