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Athen verlangsamt Flüchtlingsstrom

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Athen verlangsamt Flüchtlingsstrom

Griechenland versucht, den Flüchtlingszustrom aufs Festland zu drosseln: Griechische Fähren sollen in den kommenden Tagen weniger Migranten als bisher auf den Inseln der Ostägäis abholen. "Wir müssen den Zustrom wegen des Rückstaus auf dem Festland verlangsamen", sagte der für die Küstenwache zuständige griechische Minister Thodoris Dritsas am Freitag dem Nachrichtensender Skai.

Unterbringung auf Fähren
Dazu sollen weniger Fahrkarten ausgegeben werden, zugleich werden weniger Fähren für die Überfahrt zum Festland eingesetzt. Die Migranten sollten nach ihrer Registrierung "etwas länger" auf den Inseln bleiben, hieß es. Um die Inseln nicht zu überlasten, sollten die registrierten Migranten auf drei großen Fähren untergebracht werden, die in den Häfen der Inseln Lesbos, Chios und Samos angelegt haben, teilte der Minister weiter mit.

Flüchtlings-Rückstau
Nachdem der nördliche Nachbar Mazedonien seine Grenze teilweise geschlossen hat, hat sich in Griechenland bereits jetzt ein Rückstau von Tausenden Flüchtlingen gebildet. Auch am Freitag waren mehrere tausend Menschen auf dem Weg nach Norden - in der Hoffnung, doch noch nach Mitteleuropa reisen zu dürfen. Mazedonien lässt aber nur wenige Syrer und Iraker passieren. Die griechischen Aufnahmelager sind überfüllt.
 

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