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Shitstorm

"Aufgeschlitzte" Bären bei Starbucks

Keine Sorge, so brutal wie es klingt, ist es schlussendlich doch nicht. Es handelt sich dabei nämlich nicht um echte Eisbären, sondern um Kekse in selbiger Form. Und „aufgeschlitzt“ wurden diese auch nicht. Es ist nur das Resultat eines missglückten Designs.

Eigentlich ganz unschuldig
Auf Twitter kochen die Wogen hoch und das alles wegen ein paar Kekse. Laut den Twitter-Nutzern sehen die neuen Weihnachtskekse von Starbucks aus, wie Eisbären, deren Kehle aufgeschlitzt wurde. Ein Affront für jeden Tierfreund, den die Kaffeekette gar nicht provozieren wollte. Schließlich soll das vermeintlich strömende Blut der Eisbären, lediglich einen winterlichen Schal darstellen.
 

 



Stimmungskiller
Hier zeigten sich die Unterschiede der Phantasie von Internet-Usern und den zuständigen Keks-Designern bei Starbucks und so wurden aus Schal tragenden Eisbären, ermordete Eisbären. Ein Thema, das so gar nicht zu Weihnachten passt und die Kaffeekette wohl schnellst möglich aus ihrer Firmenhistorie verbannen möchte.

„Becher-Gate“
Denn das war nicht der erste Skandal rund um das besinnliche Fest für den Kaffeegiganten. Erst vor kurzem zog er sich sogar den Zorn von Millionen amerikanischen Christen inklusive Milliardär und Präsidentschaftskandidat Donald Trump auf sich. Grund: die diesjährigen Weihnachtsbecher sind einfach nur rot. Keine Schlitten, keine Schneeflocken, keine Glöckchen – nichts ist darauf zu sehen. Das Fehlen dieser Symbolik, die – laut Trump - eng mit dem christlichen Glauben verbunden ist, stelle eine Beleidigung aller Christen dar. Trump rief sogar zum Starbucks-Boykott auf.

Geholfen hat es bekanntlich nicht. Starbucks‘ Business floriert immer noch und wird nach dem „Becher-Gate“ wahrscheinlich auch das „Eisbären-Gate“ überwinden.

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