Aufregung um Todeszug-Selfie

Das steckt dahinter

Aufregung um Todeszug-Selfie

Mit einem Lächeln im Gesicht steht ein junger Helfer vor der Unglücksstelle im bayrischen Bad Aibling, wo gerade mindestens zehn Menschen bei einem Zugunglück ihr Leben verloren haben. Hinter ihm erkennt man die Trümmer des Todeszugs. Der junge Mann hält ein Smartphone in der Hand und scheint ein Selfie zu schießen. Diese Szene wurde von "NonstopNews" festgehalten und via Facebook weiterverbreitet. Ein gewaltiger Entrüstungssturm war die Folge.

Nachlesen: Das VIDEO aus dem Todeszug

Doch was steckt hinter dem vermeintlichen Selfie? Wir klären auf:
Auf Twitter hieß es zunächst: "10 Tote, 150 Verletzte, davon 50 schwer  - aber der Spinner macht noch nen Selfie". Der Hass auf den jungen Helfer wurde so groß, dass "NonstopNews" einschritt und aufklärte: "Anders als das Standbild vermuten lässt, macht der Helfer vor Ort kein Selfie vor dem Unglückszug, sondern fotografiert 'lediglich' mit seinem Handy die aufgebaute Presse am gegenüberliegenden Ufer. Die daraus resultierenden Veröffentlichungen zeigen jedoch, welch fragwürdige Wirkung selbst ein solches, vielleicht unbedacht geschehenes Handeln haben kann."

Damit konnte zwar die Diskussion um den jungen Helfer beendet werden, es wurde aber eine neue angestoßen: jetzt steht die Rolle der Medien im Mittelpunkt. Es wird hauptsächlich diskutiert, ob es bei Unglücken ein generelles Fotoverbot geben sollte.

VIDEO: Neuestes vom schrecklichen Zug-Unfall:

Video zum Thema Neue Erkenntnisse des Zug-Unglücks
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