Ausbruch auf Island offenbar überstanden

Nur mehr Wasser

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Ausbruch auf Island offenbar überstanden

Gute Pfingstnachrichten aus Island - vor allem für Flugreisende: Der Gletschervulkan auf der Atlantikinsel scheint seine Aktivitäten nach knapp anderthalb Monaten wieder einzustellen. Wie ein Sprecher des Meteorologischen Institutes in Reykjavik am Sonntag mitteilte, gelangt aus dem Krater am Gletscher Eyjafjallajökull seit Beginn des Wochenendes weder Vulkanasche noch Lava an die Oberfläche. Die Wolke, die weiter in die Atmosphäre entweiche, bestehe nur aus Wasserdampf.

Seit Mitte April hatte die Aschewolke von der Südspitze Islands massive Störungen im europäischen Flugverkehr ausgelöst, weil Vulkanasche gefährlich für Flugzeuge ist. "Es ist noch ein bisschen früh, den Ausbruch offiziell für beendet zu erklären", sagte der Behördensprecher in der isländischen Hauptstadt. Man habe Experten für Untersuchungen am Krater.

Dass die Aktivitäten jetzt möglicherweise beendet seien, schließe einen erneuten Ausbruch nicht aus, hieß es weiter. Auf Island sind gut 30 Vulkane in unterschiedlichen Abständen aktiv.

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