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Australier wegen Anschlagsplänen festgenommen

Terrorismus

Australier wegen Anschlagsplänen festgenommen

In Australien ist ein Jugendlicher wegen Anschlagsplänen in Sydney festgenommen worden. Gegen den 18-Jährigen werde wegen der Vorbereitung eines Terrorakts ermittelt, teilte die Polizei am Dienstag mit. Der Jugendliche hatte demnach in seiner Heimatstadt Sydney mögliche Anschlagsziele ausgekundschaftet und versucht, sich eine Schusswaffe zu besorgen.

Er muss nun mit einer Anklage wegen der Vorbereitung oder Planung eines Terrorakts rechnen. Ihm droht eine lebenslange Haftstrafe.

Ungültiger Reisepass
Der 18-Jährige stand nach Angaben von Generalstaatsanwalt George Brandis schon seit Februar unter Beobachtung, als er versucht hatte, nach Syrien zu reisen. Er wurde jedoch am Flughafen von Sydney gestoppt, weil sein Reisepass ungültig war. Die Sicherheitskräfte, die ihn seitdem beobachteten, hätten sich am Dienstag zum "Handeln entschlossen, um einen unmittelbar bevorstehenden Terrorakt zu verhindern", sagte Brandis. Zu möglichen Anschlagszielen äußerte er sich nicht.

Anschläge durch Einzeltäter
Australien befürchtet zunehmend mögliche Anschläge durch Einzeltäter, die sich von Gruppen wie der Jihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) inspiriert fühlen. Die australischen Behörden warnen zudem vor immer jüngeren potenziellen Attentätern. Erst im April war ein 16-Jähriger festgenommen worden, der an der Planung eines Anschlags auf die Feiern zum Anzac-Tag beteiligt gewesen sein soll, an dem Australien seiner Kriegstoten gedenkt.

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