Austro-Verleger entging durch Zufall Nizza-Terror

Frankreich

Austro-Verleger entging durch Zufall Nizza-Terror

Austro-Verleger Christian W. Mucha, derzeit auf Urlaub an der Côte d'Azur, entging nur dank eines glücklichen Zufalls dem furchtbaren Anschlag in Nizza.  

"Wollten nach Nizza fahren"
"Wir wollten gestern nach Nizza fahren und uns vom Meer aus das Feuerwerk zum Nationalfeiertag ansehen", schildert Mucha im Interview mit Radio oe24. Stürmischer Wind mit Böen von bis zu 80 km/h ließ Mucha jedoch umdisponieren. Statt mit dem Boot nach Nizza fuhr er mit seiner Frau Ekatharina mit dem Auto nach Frejus. Erst in der Nacht habe er von den schrecklichen Ereignissen in Nizza erfahren. Heute will der Herausgeber seine Freunde in der Stadt kontaktieren und "schauen, ob alle in Ordnung sind."

"Nach unserem Wissen ist das eine Wiederholungstat. Es gab schon einmal - vor Jahr und Tag - einen Verrückten, der mit einem Klein-Lkw in der Innenstadt von Nizza auf Menschen zugefahren ist", so Mucha. Seitdem sei er in der Innenstadt Nizzas "leicht neurotisiert". "Das Leben in Frankreich ist ein anderes geworden", sagt er.

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Ekatharina und Christian Mucha; Foto: TZ ÖSTERREICH (Archiv)

Blutbad auf der Promenade des Anglais
Kurz nach Ende des Feuerwerks gegen 23.00 Uhr war der Attentäter mit einem weißen Lkw ungebremst über die Promenade des Anglais gerast und riss mindestens 84 Menschen in den Tod. Zwei Kilometer raste der Lastwagen durch die Menschenmenge. Dann erschoss die Polizei den Fahrer.

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