Schweizer Alt-Politiker:

"Aylans Tod von Schleppern inszeniert!"

Nach den Schweizer Wahlen und dem Vorstoß der Rechten SVP, meldet sich jetzt Partei-Übervater Christoph Blochel zu Wort und sorgt damit für Furore. Er vermutet nämlich hinter dem Foto des toten syrisches Bubs am Strand eine Manipulation. "Der tote Bub am Strand kam nicht zufällig groß in der Presse. Das haben die Schlepper eingefädelt, die mit den Flüchtlingen ihr Geschäft machen – und die Medien sind darauf hereingefallen", so Blocher.

Nur um SVP zu schwächen
Auf Fakten, die seine Aussagen unterstützen, kann man warten, das kommt in dem Interview nicht heraus. Stattdessen behauptet Bloch weiter, die Medien wollten mit dem Bild Mitleid und Erbarmen provozieren, um seine Partei - die SVP - zu schwächen. Das habe aber nicht funktioniert, weil das Volk das durchschaut habe, so der Politiker weiter.

Selbst darauf "reingefallen"
Geführt hat er das Interview mit der "Basler Zeitung" an der Blochers Tochter Aktienanteile hält und die pikanterweise selbst auf das Foto von dem kleinen Aylan "reingefallen sind". Am 5. September widmete Chefredaktor Markus Somm der Tragödie um Aylan eine Zweidrittel-Seite mit "es bricht uns das Herz".

Das Foto des kleinen Aylans ging um die Welt und der tote kleine Bub mit blauer Hose und roten Shirt wurde zum Symbolbild dieser Flüchtlingstragödie.

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